Nach dem katastrophalen Launch von MindsEye gerät das Entwicklerstudio immer tiefer in die Krise. Jetzt wehren sich Mitarbeiter*innen juristisch und erheben schwere Vorwürfe gegen die Studioführung.
Nach dem katastrophalen Launch von MindsEye gerät das Entwicklerstudio immer tiefer in die Krise. Jetzt wehren sich Mitarbeiter*innen juristisch und erheben schwere Vorwürfe gegen die Studioführung.
Eigentlich sollte MindsEye als ernsthafte Konkurrenz zu GTA durchstarten. Doch das Projekt von Leslie Benzies entwickelte sich zum Desaster.
Mit einem Metascore von nur 28 Punkten zählt das Spiel zu den schlechtesten Titeln des vergangenen Jahres. Auch intern folgte eine Krise: Entlassungen, Vorwürfe und teils bizarre Erklärungsversuche sorgten für Schlagzeilen.
So machte CEO Mark Gerhard sogar „Organisierte Industriespionage und Sabotage“ für das Scheitern verantwortlich.
https://2playerz.de/p/mindseye-debakel-studio-mit-neuen-sabotage-vorwurfen
Nun schlagen Mitarbeiter*innen zurück. Wie Game Developer berichtet, hat die IWGB Game Workers Union rechtliche Schritte gegen Build A Rocket Boy eingeleitet.
Im Zentrum steht die Software Teramind, die laut Vorwürfen heimlich installiert wurde.
„Die IWGB behauptet, dass der Einsatz der Software sowohl gegen Datenschutzgesetze als auch gegen die grundlegende Würde der Belegschaft verstößt. Dies überschreitet den legitimen Rahmen der Überwachung der Produktivität […], indem Personen in ihren Privaträumen und ohne deren Zustimmung aufgezeichnet wurden.“
Besonders brisant:
Die Software soll nicht nur Eingaben und Bildschirme überwacht haben, sondern auch Audioaufnahmen über Mikrofone erstellt haben.
Zwar wurde die Software nach Protesten von rund 40 Mitarbeiter*innen im März 2026 entfernt, doch viele Fragen bleiben offen.
Laut Berichten weigert sich das Management bislang, offenzulegen:
Das verstärkt das Misstrauen innerhalb des Studios zusätzlich.
Auch intern wird Kritik laut. Lead Cinematic Animator Chris Wilson beschreibt die Zustände deutlich:
„Toxische Atmosphäre aus Geheimniskrämerei und Mikromanagement.“
Die Probleme sind dabei nicht neu. Bereits 2025 kam es zu einer Klage wegen Entlassungen von rund 300 Mitarbeiter*innen, bei denen laut Gewerkschaft keine fairen Prozesse eingehalten wurden.
https://2playerz.de/p/mindseye-erhalt-multiplayer-rennen-und-race-builder-fur-konsolen
Während die juristischen Auseinandersetzungen laufen, sorgt ein weiteres Detail für Verwunderung: Ein kommendes Update für MindsEye soll eine Mission namens „Blacklisted“ enthalten, die angeblich Hinweise auf genau jene Verschwörung liefert, die die Studioführung behauptet.
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