Ubisoft steckt mitten in Umstrukturierungen und Streichungen – CEO Guillemot spricht erstmals offen über die Hintergründe. Was steckt wirklich hinter den massiven Veränderungen?
Ubisoft steckt mitten in Umstrukturierungen und Streichungen – CEO Guillemot spricht erstmals offen über die Hintergründe. Was steckt wirklich hinter den massiven Veränderungen?
Ubisoft steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbruch: Zahlreiche Projekte wurden gestrichen, Studios geschlossen und Mitarbeiter freigesetzt. In einem Interview mit Variety gab CEO Yves Guillemot nun Einblicke, warum der Publisher in die Krise geriet und welche Rolle die Corona-Pandemie dabei spielte.
Während der Pandemie boomte die Gaming-Branche wie nie zuvor. Millionen Menschen weltweit suchten nach Unterhaltung zu Hause und Ubisoft reagierte mit einer massiven Ausweitung der Projekte. Doch die erhoffte Nachfrage hielt nicht so lange an wie erwartet. Guillemot beschreibt es so:
„Nach der Pandemie-Phase wuchs die Branche sehr schnell in der Erwartung einer anhaltenden Nachfrage, die sich nicht vollständig materialisierte. Unsererseits führte dies zu zu vielen Projekten und erhöhter Komplexität.“
Viele Titel wurden daher bereits vor der Veröffentlichung eingestellt. Das lang erwartete Remake von Prince of Persia: The Sands of Time ist eines der prominentesten Opfer.
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Um wieder auf Kurs zu kommen, soll Ubisoft deutlich effizienter arbeiten. Geplant ist ein Sparprogramm mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro, das auch selektive Entlassungen umfasst. Guillemot erklärt:
„Wir ergreifen eine Reihe von Maßnahmen zur Geschäftsoptimierung: Reduzierung bestimmter Ausgaben, Anpassung oder Einstellung von Projekten, wo nötig, Verbesserung der Produktionsprozesse und effektivere Nutzung unserer Tools.“
Die Strategie ist klar: kleinere Teams, klarere Prioritäten und eine bessere Balance zwischen erfahrenen Profis und jungen Talenten. Ziel ist es, Spiele von höchster Qualität zu liefern und gleichzeitig wirtschaftlich stabil zu bleiben.
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Ubisoft will sich neu ausrichten und auf Qualität statt Quantität setzen. Guillemot betont, dass der Publisher fokussierter, agiler und stärker aufgestellt sein soll. Studios und Mitarbeiter sollen effizienter arbeiten können, um Spiele zu entwickeln, die sowohl Fans als auch Investoren zufriedenstellen.
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