Der gefeierte Narrative-Hit Dispatch erscheint auf Switch und Switch 2 - allerdings in zensierter Form. Nintendo entfernte die Option für explizite Inhalte vollständig. AdHoc Studios versichert dennoch: Story und Entscheidungen bleiben unverändert.
Der gefeierte Narrative-Hit Dispatch erscheint auf Switch und Switch 2 - allerdings in zensierter Form. Nintendo entfernte die Option für explizite Inhalte vollständig. AdHoc Studios versichert dennoch: Story und Entscheidungen bleiben unverändert.
Mit Dispatch gelang den ehemaligen Telltale-Entwicklern von AdHoc Studios im vergangenen Jahr ein seltener Volltreffer. Die bissige Superhelden-Arbeitsplatzkomödie verkaufte sich in kürzester Zeit über drei Millionen Mal und thront bis heute als bestbewerteter Titel im PS Store. Humor, harte Entscheidungen und ein ungewöhnliches Setting trafen offenbar einen Nerv und genau dieser Erfolg ebnet nun den Weg auf weitere Plattformen.
Ab dem 29. Januar 2026 ist Dispatch auch auf Switch und Switch 2 spielbar. Doch der Schritt auf Nintendos Hardware bringt Einschränkungen mit sich, die es auf PS5 und PC so nicht gibt.
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Während Spieler*innen auf anderen Plattformen selbst entscheiden dürfen, ob explizite Inhalte wie Nacktheit angezeigt werden, fällt diese Wahlmöglichkeit auf den Nintendo-Konsolen komplett weg. Wie AdHoc Studios gegenüber Eurogamer bestätigte, ist die Zensur dort fest aktiviert und lässt sich nicht deaktivieren.
Die Eingriffe beschränken sich dabei nicht auf einzelne Szenen. Visuell greift Nintendo rigoros durch: Anatomische Details werden konsequent mit schwarzen Balken verdeckt. Selbst Gesten wie ein ausgestreckter Mittelfinger verschwinden in der Switch-Version hinter Zensurstreifen, unabhängig vom Kontext.
Nicht nur das Bild, auch der Ton blieb von den Anpassungen nicht verschont. In mehreren Sequenzen wurden Geräusche, die sexuelles Vergnügen andeuten könnten, für die Nintendo-Fassung vollständig entfernt. Ganze Szenen laufen dort stellenweise ohne entsprechende Soundeffekte ab - ein deutlicher Unterschied zu den Versionen auf PS5 und PC.
Interessant ist dabei, dass nicht alle problematischen Inhalte gestrichen wurden: Die Option für vulgäre Sprache bleibt erhalten. Die Mitglieder des Z-Teams dürfen also weiterhin fluchen, nur bitte vollständig bekleidet.
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Trotz der Einschnitte betont AdHoc Studios, dass die Anpassungen ausschließlich den Richtlinien von Nintendo geschuldet seien und nichts am eigentlichen Spielerlebnis ändern sollen. In einem offiziellen Statement heißt es:
„Verschiedene Plattformen haben unterschiedliche Inhaltskriterien. Wir haben eng mit Nintendo zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass das Spiel deren Standards entspricht. Die Kernhandlung und das Gameplay-Erlebnis bleiben jedoch identisch mit der ursprünglichen Veröffentlichung.“
Ob die Zensur langfristig Einfluss auf die Wahrnehmung der Switch-Version haben wird, bleibt abzuwarten. Eine offizielle Bestätigung zu einer zweiten Staffel von Dispatch steht zwar noch aus, doch angesichts des bisherigen Erfolgs schließen die Entwickler eine Fortsetzung längst nicht mehr aus.
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