Nach Kritik an zensierten Inhalten auf der Nintendo Switch entschuldigt sich AdHoc Studio. Ein Hinweis zur Zensur war im eShop schlecht platziert - laut Entwickler*innen unbeabsichtigt, aber klarer Fehler.
Nach Kritik an zensierten Inhalten auf der Nintendo Switch entschuldigt sich AdHoc Studio. Ein Hinweis zur Zensur war im eShop schlecht platziert - laut Entwickler*innen unbeabsichtigt, aber klarer Fehler.
Mit dem Release von Dispatch auf der Nintendo Switch kam es schnell zu Enttäuschung in der Community. Spieler*innen stellten fest, dass explizite Inhalte auf der Konsole standardmäßig entschärft wurden: Grafiken werden durch schwarze Flächen verdeckt, während bestimmte Soundeffekte abgeschwächt sind.
Die Entwickler*innen betonten jedoch, dass weder Gameplay noch Story betroffen seien. Die spielerische und narrative Erfahrung sei identisch mit den Versionen auf anderen Plattformen.
Nach mehreren Tagen ohne öffentliche Stellungnahme meldete sich AdHoc Studio nun (via Eurogamer) ausführlich zu Wort. Man sei nicht deshalb still gewesen, weil man Kritik ignorieren wollte, sondern weil man parallel versuchte, die Situation in Abstimmung mit Nintendo zu klären.
Laut Studio unterliegt jede Veröffentlichung auf der Switch festen Inhaltsrichtlinien. Dispatch habe diese in der ursprünglichen Form nicht erfüllt, weshalb Anpassungen notwendig gewesen seien, um das Spiel überhaupt auf der Plattform anbieten zu können.
https://2playerz.de/p/dispatch-nintendo-erzwingt-zensur-auf-switch-entwickler-bestatigen-eingriffe
Besonders viel Ärger löste aus, dass der Hinweis auf die Zensur von vielen Käufer*innen übersehen wurde. AdHoc räumt ein, dass der entsprechende Disclaimer zwar von Anfang an existierte, jedoch an einer Stelle platziert war, die kaum jemand wahrnimmt.
„Es war unsere Absicht, transparent über die Änderungen zu informieren. Durch ein internes Missverständnis landete der Hinweis jedoch im denkbar schlechtesten Bereich - was so aussah, als wollten wir etwas verbergen.“
Die Entwickler*innen übernehmen dafür ausdrücklich die Verantwortung. In den amerikanischen eShop-Regionen wurde der Hinweis kurz nach dem Launch sichtbarer platziert, weitere Regionen folgten oder befinden sich aktuell noch im Prüfprozess.
https://2playerz.de/p/nintendo-aussert-sich-zur-zensur-von-dispatch-auf-switch-und-switch-2
Für die Zukunft arbeitet AdHoc Studio bereits mit Nintendo an möglichen Anpassungen. Konkrete Zusagen könne man noch nicht machen, allerdings sei man zuversichtlich, zumindest einen Teil der zensierten Inhalte per Update zurückzubringen. Aufgrund des Zertifizierungsprozesses auf Konsolen könnte dies jedoch mehrere Wochen dauern.
Zum Abschluss richtete sich das Studio direkt an enttäuschte Fans:
„Es tut uns aufrichtig leid. Die Verärgerung ist absolut nachvollziehbar. Wir haben hier viel gelernt und danken euch für eure Geduld.“
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben