Ubisoft treibt den Einsatz von generativer KI weiter voran. Neue Stellenausschreibungen zeigen, dass Erfahrung mit Tools wie ChatGPT und anderen Modellen zunehmend erwartet wird - selbst in kreativen Schlüsselrollen der Spieleentwicklung.
Ubisoft treibt den Einsatz von generativer KI weiter voran. Neue Stellenausschreibungen zeigen, dass Erfahrung mit Tools wie ChatGPT und anderen Modellen zunehmend erwartet wird - selbst in kreativen Schlüsselrollen der Spieleentwicklung.
Die Integration von künstlicher Intelligenz schreitet in der Spielebranche weiter voran und Ubisoft positioniert sich dabei zunehmend offensiv. Neue Stellenausschreibungen zeigen, dass der Publisher aktiv nach Entwicklern sucht, die Erfahrung mit generativen KI-Modellen mitbringen.
Konkret wurde eine Position als Technical Art Director entdeckt, bei der explizit Kenntnisse im Umgang mit Tools wie ChatGPT, Claude oder Copilot gefordert werden.
In der Ausschreibung heißt es:
„Komfortabler Umgang mit generativen KI-Modellen (wie Claude, Copilot, ChatGPT etc.).“
Damit wird deutlich: KI ist bei Ubisoft längst kein optionales Extra mehr, sondern entwickelt sich zu einer Kernkompetenz in der modernen Spieleentwicklung.

Die offene Stelle stammt von Ubisoft Annecy und bezieht sich auf ein bislang unangekündigtes AAA-Projekt. Laut Beschreibung handelt es sich um einen Multiplayer-Titel auf Basis der Unreal Engine 5.
Das passt zu früheren Gerüchten, wonach Ubisoft an einem neuen Live-Service-Shooter arbeitet. Die aktuelle Einstellungswelle könnte also direkt mit diesen langfristigen Service-Plänen zusammenhängen.
Wie genau KI dabei eingesetzt wird, bleibt zwar offen - doch gerade im Bereich Technical Art Direction liegt nahe, dass generative Tools beispielsweise für frühe Konzeptgrafiken oder Prototypen genutzt werden könnten.

Neben der Technical-Art-Position sucht Ubisoft auch gezielt nach sogenannten Prompt Specialists. Diese sollen sich intensiv mit verschiedenen KI-Modellen auskennen.
In der Ausschreibung heißt es:
„Du hast ein gutes Verständnis für verschiedene Sprachmodelle (GPT-4, Gemini, Claude, Qwen, SentenceBERT, Llama) sowie deren zentrale Unterschiede.“
Das unterstreicht, wie breit Ubisoft mittlerweile aufgestellt sein möchte, wenn es um KI-Technologien geht.
https://2playerz.de/p/ubisoft-enthullt-ki-projekt-teammates-mit-selbstprogrammierbaren-npcs
Trotz der offensichtlichen Vorteile - etwa schnellere Iterationen oder effizientere Workflows - bleibt der Einsatz von KI in der Spieleentwicklung umstritten. Kritiker*innen befürchten, dass kreative Prozesse verwässert werden könnten.
Beispiele aus der Branche zeigen, dass KI aktuell oft eher unterstützend eingesetzt wird, etwa für frühe Entwürfe, die später durch handgefertigte Inhalte ersetzt werden.
Ubisoft selbst experimentierte zudem schon früher mit KI-gestützten NPCs im Forschungsprojekt „Teammates“, das neue Möglichkeiten für dynamische Interaktionen aufzeigen sollte.
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