Shuhei Yoshida spricht über seinen Abschied aus der First-Party-Führung von PlayStation, interne Spannungen im Unternehmen und seinen späteren Wechsel in den Indie-Bereich. Dabei gibt er auch persönliche Einblicke in seine heutige Arbeit.
Shuhei Yoshida spricht über seinen Abschied aus der First-Party-Führung von PlayStation, interne Spannungen im Unternehmen und seinen späteren Wechsel in den Indie-Bereich. Dabei gibt er auch persönliche Einblicke in seine heutige Arbeit.
Im Rahmen seines Panels sprach Shuhei Yoshida über seinen Wechsel im Jahr 2019 und deutete interne Differenzen an. Besonders im Fokus stand dabei der damalige CEO Jim Ryan.
„Doch 2019, nach elf Jahren als Leiter der First-Party-Entwicklung, wurde ich von dieser Position entlassen“, so Yoshida. Dabei erwähnte er den damaligen CEO: „Jim Ryan wollte mich aus dem First-Party-Bereich entfernen, weil ich nicht auf ihn gehört habe“, erklärte Yoshida auf seine humorvolle Art.
„Er verlangte einige absurde Dinge, und ich sagte ‚Nein‘.“
Die Aussagen bleiben dabei interpretationsoffen, zeigen aber klar, dass es innerhalb der Führungsebene zu Reibungen kam. Im Anschluss übernahm Hermen Hulst die Leitung der Studios, während Yoshida in eine neue Rolle wechselte.
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Nach der Umstrukturierung erhielt Yoshida eine neu geschaffene Position, die sich stärker auf Indie-Entwickler konzentrierte - ein Bereich, der schon lange zu seinen persönlichen Interessen gehörte.
„Mir hat die Rolle, Indie-Spiele zu fördern und zu verbreiten, wirklich viel Spaß gemacht“, so der einmalige PlayStation-Manager.
Er sei Jim Ryan, der sich später mit einem Wackelkopf verabschiedet hat, für diese Möglichkeit dankbar und er schätze die Unterstützung während dieser Zeit.
Damit wurde sein Aufgabenbereich deutlich freier und internationaler ausgerichtet, insbesondere im Austausch mit kleineren Studios.
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Nach seinem Abschied von Sony im Januar 2025 gründete Yoshida die Firma Yosp Inc. und arbeitet weiterhin eng mit Indie-Entwicklern zusammen. Sein Fokus hat sich damit zwar organisatorisch verändert, inhaltlich bleibt er der Branche jedoch treu verbunden.
„Ich habe in den letzten fünf Jahren bei Sony den Indie-Verlagen und -Entwicklern geholfen. Daher habe ich das Gefühl, dass ich im Grunde immer noch dasselbe mache, nur dass ich jetzt freiberuflich tätig bin.“
„Ich kann jetzt in jedem beliebigen Podcast auftreten. Ich kann über Nintendo, Xbox und Steam reden“, ergänzte Yoshida unter dem Gelächter des Publikums.
„Und ich sehe, wie Nintendo und Xbox Indie-Entwickler unterstützen. Das ist echt super.“
Zum Abschluss seines Panels präsentierte Yoshida mehrere Indie-Spiele, die ihn beeindruckt haben, und sprach auch über seine intensive Zeit mit Marvel Snap:
„Im ersten Jahr, vor drei Jahren, habe ich dieses Spiel mit drei Accounts gespielt, weil ich nicht genug davon bekommen konnte… Das hat mich völlig fertig gemacht.“
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