Erneut sorgt ein Hackerangriff auf Rainbow Six Siege für Chaos. Statt Gratis-Credits treffen diesmal mysteriöse 67-Tage-Banns zahlreiche Spieler, während Ubisoft mit massiven Serverproblemen kämpft.
Erneut sorgt ein Hackerangriff auf Rainbow Six Siege für Chaos. Statt Gratis-Credits treffen diesmal mysteriöse 67-Tage-Banns zahlreiche Spieler, während Ubisoft mit massiven Serverproblemen kämpft.
Einem Bericht von TheGamer zufolge wurde Ubisofts Taktik-Shooter Rainbow Six Siege erneut Ziel eines Hackerangriffs. Dieses Mal verteilen die Angreifer keine In-Game-Währung, sondern lösen offenbar automatische Sperren aus. Betroffene Spieler melden sogenannte „Harassment Offense“-Banns mit einer Laufzeit von exakt 67 Tagen - eine offensichtliche Anspielung auf das bekannte „6-7“-Meme aus der Community.
Ubisoft's Rainbow Six Siege has been compromised (again). Social media is filled with players complaining about being banned for "67 days", a reference to the "Six Seven" meme. pic.twitter.com/1gYvvoU3WT
— vx-underground (@vxunderground) January 4, 2026
Erstmals publik wurde der Vorfall über soziale Netzwerke. Kurz darauf bestätigte auch der bekannte Content-Creator VarsityGaming, dass sein eigenes Konto beim Einloggen mit einem entsprechenden 67-Tage-Bann belegt war.
Ein Blick auf die offizielle Statusseite von Ubisoft untermauert die Berichte. Auf sämtlichen Plattformen, darunter PC, PS4, PS5, Xbox Series X/S und Xbox One, werden ungeplante Störungen angezeigt. Betroffen sind unter anderem Matchmaking, der In-Game-Store sowie die Authentifizierung. Die reine Serververbindung wird derzeit lediglich als „Degraded“ eingestuft.
Rainbow Six Siege has been hacked again!!
byu/bedohabashi1 inRainbow6
Auf der Website heißt es dazu lediglich:
„Einige Probleme werden untersucht. Danke für deine Geduld.“
Parallel dazu rufen Spieler dazu auf, die Probleme über die offizielle R6Fix-Plattform zu melden. Dort haben bereits über 1.200 Nutzer angegeben, vom gleichen Fehler betroffen zu sein. Entsprechend wurde das Problem als kritisch eingestuft.
Ein Nutzer kommentierte frustriert:
„Das geht schon zu lange so.“
Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine ohnehin problematische Phase für Rainbow Six Siege ein. Bereits am 27. Dezember kam es zu einem massiven Sicherheitsbruch, bei dem Hacker Spielern bis zu zwei Milliarden Credits gutschrieben. Gleichzeitig wurden die Serverprotokolle manipuliert, um Spitzen gegen Ubisoft-Mitarbeiter und CEO Yves Guillemot zu platzieren.
https://2playerz.de/p/rainbow-six-siege-exploit-sorgt-fur-falsche-bans-und-gratis-items
Infolge dieses Angriffs wurden zahlreiche Spieler ohne Vorwarnung gebannt und später ebenso grundlos wieder entbannt. Ubisoft reagierte schließlich mit einem temporären Server-Freeze. Einen Tag später bestätigte der Publisher offiziell den Vorfall und erklärte, dass Spieler, die die Credits ausgegeben hatten, keine Strafen zu befürchten hätten. Sämtliche unrechtmäßig erhaltenen Inhalte sollten zurückgesetzt werden. Zudem versprach Ubisoft, „ausführliche Tests der Qualitätskontrolle“ durchzuführen und die Situation mit „extrem sorgfältig“ zu behandeln.
https://2playerz.de/p/hackerangriff-auf-rainbow-six-siege-diente-ubisofts-shooter-nur-als-ablenkung
Zum aktuellen mutmaßlichen erneuten Hack liegt bislang jedoch keine neue Stellungnahme des Unternehmens vor.
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