Laut dem „State of the Game Industry Report 2026“ der GDC setzen inzwischen 52 % der Studios auf KI-Tools. Am häufigsten dienen sie zur Recherche, Brainstorming und Prototypenentwicklung, während die Nutzung für Spielerfeatures noch gering ist.
Laut dem „State of the Game Industry Report 2026“ der GDC setzen inzwischen 52 % der Studios auf KI-Tools. Am häufigsten dienen sie zur Recherche, Brainstorming und Prototypenentwicklung, während die Nutzung für Spielerfeatures noch gering ist.
Der aktuelle Bericht der Game Developers Conference (GDC) zeigt, dass KI-Tools in der Spieleentwicklung zunehmend verbreitet sind. Von den 2.300 befragten Entwickler*innen gaben 52 % an, dass ihr Studio bereits auf KI zurückgreift. Während 78 % der Unternehmen klare Richtlinien zur Nutzung formuliert haben, erlauben 22 % nur bestimmte Tools. Lediglich 15 % der Studios besitzen noch keine internen Vorgaben, der Rest war sich unsicher.
Am häufigsten werden KI-Tools für Recherche und Brainstorming eingesetzt (81 %). Auch Aufgaben wie E-Mail-Verfassung, Terminplanung (47 %), Code-Unterstützung (47 %) oder Prototyping (35 %) stehen hoch im Kurs. Weniger genutzt wird KI für Features, die direkt Spieler*innen zu Gesicht bekommen - nur 5 % setzen sie dafür ein.
Beliebteste Werkzeuge:
ChatGPT - 74 %
Google Gemini - 37 %
Microsoft Copilot - 22 %
Interne Tools - 21 %
Midjourney - 17 %
GitHub Copilot - 15 %
https://2playerz.de/p/dan-houser-warnt-vor-ki-und-ihrem-einfluss-auf-kreativitat
Trotz der weiten Verbreitung bleibt die Stimmung zwiegespalten. 52 % der Befragten sehen KI eher kritisch, ein Anstieg um 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Kritiker*innen warnen vor Diebstahl, Plagiaten und Energieverschwendung. Ein ehemaliger Senior-Mitarbeiter bezeichnete generative KI als „Bullshit-Generator“, der lediglich vorhersagbare Inhalte reproduziere.
Andere Entwickler*innen hingegen loben die Technologie: Sie ermöglicht Skalierbarkeit für kleine Teams, hilft bei Projektmanagement oder beim Strukturieren komplexer Ideen, etwa für neurodivergente Entwickler. Ein Berater aus Kalifornien betonte: „KI ist großartig für diese Art von Unterstützung.“
https://2playerz.de/p/todd-howard-uber-ki-werkzeug-nicht-ersatz-fur-menschliche-kreativitat
Manche Kommentare sind drastisch oder humorvoll zugespitzt.
So meinte ein Game-Designer:
„Wenn wir GenAI in irgendeiner Arbeit einsetzen, sollten wir von Kurt Russell lebendig verbrannt werden.“
Andere vergleichen die aktuelle Debatte mit früheren Technologiewandeln, wie etwa dem Einzug von Computergrafiken in die Filmindustrie.
Die GDC-Umfrage liefert damit kein vollständiges Marktbild, sondern zeigt ein Stimmungsbild der Branche, das Chancen, Skepsis und kulturelle Debatten rund um KI in der Spieleentwicklung abbildet.
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