Warum erscheinen die Final Fantasy VII Remakes auf der Switch 2 als Game-Key-Card? Director Naoki Hamaguchi nennt Ladezeiten, Speichergrenzen und Architektur als Hauptgründe und verteidigt die technische Entscheidung offen.
Warum erscheinen die Final Fantasy VII Remakes auf der Switch 2 als Game-Key-Card? Director Naoki Hamaguchi nennt Ladezeiten, Speichergrenzen und Architektur als Hauptgründe und verteidigt die technische Entscheidung offen.
Der Director der Final Fantasy VII Remakes, Naoki Hamaguchi, hat in einem Interview mit AUTOMATON erläutert, warum man bei der Switch-2-Version auf eine Softwareschlüsselkarte setzt - statt das komplette Spiel auf eine Cartridge zu packen.
Mit über 90 GB Speicherbedarf gehört das Spiel zu den größten Titeln auf der Nintendo Switch 2. Laut Hamaguchi sei die Entscheidung daher in mehreren Punkten alternativlos gewesen.
„In bestimmten Punkten führt an Softwareschlüsselkarten einfach kein Weg vorbei. Vergleicht man das Laden direkt von einer Softwarekarte mit dem Laden aus dem internen Speicher der Nintendo Switch 2, ist die Ladegeschwindigkeit etwa doppelt so hoch.“
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Ein zentraler Punkt ist die Spielarchitektur. Anders als klassische Titel, die Daten zu Beginn laden und danach kaum nachstreamen, setzt Remake auf permanentes Nachladen im Hintergrund.
„Unsere Spielearchitektur ist nicht darauf ausgelegt, alle Daten einmalig zu Beginn zu laden. Selbst während des Spiels werden ständig Daten ein- und ausgelagert.“
Die Geschwindigkeit einer herkömmlichen Cartridge sei dafür schlicht nicht ausreichend - Frust durch Ladepausen wäre laut Hamaguchi die Folge.
Neben der Ladegeschwindigkeit spielt auch die reine Speicherkapazität eine Rolle.
„Bei der aktuell verfügbaren Speicherkapazität einer Cartridge würde das vollständige Spiel ohnehin nicht darauf passen.“
Dank Hochgeschwindigkeitsspeicher wie SSDs oder UFS könne das gewünschte Design hingegen umgesetzt werden. Für den dritten Teil der Trilogie verspricht Hamaguchi zudem ein Erlebnis im Umfang von Final Fantasy VII Rebirth.
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Hamaguchi betont ausdrücklich, dass es nicht um höhere Margen gehe.
„Es ging uns nicht darum, Gewinnspannen zu erhöhen, sondern darum, die Spiele, die wir erschaffen wollen, überhaupt möglich zu machen.“
Früher habe man bei ähnlichen technischen Hürden auf Nintendo-Plattformen verzichten müssen. Mit der Leistungsfähigkeit der Switch 2 und dem Softwareschlüsselkarten-Format sei eine Veröffentlichung nun realisierbar geworden.
Zugleich räumt er ein:
„Ich habe keineswegs die Absicht, dass alle Spieler*innen dieses Format akzeptieren müssen.“
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