Ex-Bungie-Director Chris Barrett startet einen neuen Rechtsangriff gegen Sony und Bungie, diesmal vor einem Geschworenen-Gericht. Es geht um Vertragsbruch, Verleumdung und ausstehende Zahlungen.
Ex-Bungie-Director Chris Barrett startet einen neuen Rechtsangriff gegen Sony und Bungie, diesmal vor einem Geschworenen-Gericht. Es geht um Vertragsbruch, Verleumdung und ausstehende Zahlungen.
Chris Barrett, der früher an Marathon und Destiny 2 gearbeitet hat, gibt nicht auf. Nachdem seine ursprüngliche Klage aus formalen Gründen abgewiesen wurde, hat er sie am 15. Januar 2026 beim Delaware Superior Court neu eingereicht. Anders als zuvor könnte das Verfahren nun vor einem 12-köpfigen Geschworenen-Gericht stattfinden. Barrett wirft den Unternehmen weiterhin vor, ihn unrechtmäßig entlassen zu haben.
Laut Barrett steckt mehr hinter seiner Entlassung: Die Unternehmen hätten seine Kündigung fälschlich als „Kündigung aus wichtigem Grund“ dargestellt, um Verpflichtungen aus Rückbehaltungs und Beteiligungsvereinbarungen nicht erfüllen zu müssen, Verträge die bei der Übernahme von Bungie durch Sony geschlossen wurden.
In der Klageschrift heißt es (via The Game Post):
„In diesem Fall geht es darum, dass die Beklagten Christopher Barrett, der bis vor kurzem einer der angesehensten Künstler in der Videospielbranche war, zum Sündenbock gemacht haben“
Darüber hinaus wirft Barrett den Unternehmen vor, seinen Ruf beschädigt zu haben, indem sie öffentlich behaupteten, es habe Ermittlungen wegen sexuellen Fehlverhaltens gegeben und man habe Verstöße festgestellt. Laut Barrett seien diese Anschuldigungen frei erfunden.
Die Klage nennt zwei mögliche Motive: Vermeidung von Zahlungen in Höhe von fast 50 Millionen US-Dollar und Ablenkung von internen Problemen.
Die Forderungen sind hoch: Über 200 Millionen US-Dollar sollen Barrett zustehen. Das umfasst:
45.579.627 US-Dollar aus Rückbehaltungsvereinbarungen, zuzüglich Zinsen
Mindestens 100 Millionen US-Dollar an Straf- und Schadensersatz wegen Verleumdung
Weitere Ansprüche aus Verstößen gegen das Lohnrückerstattungsgesetz Washingtons und das US-amerikanische FMLA-Gesetz
Barrett fordert zudem, wieder als Franchise-Game-Director bei Bungie eingesetzt zu werden, basierend auf den geltend gemachten FMLA-Verstößen.
https://2playerz.de/p/gericht-weist-200-millionen-klage-von-ex-bungie-director-gegen-sony-aus-formalen-grunden-ab
Inhaltlich bleibt die Klage weitgehend identisch zur ersten Version. Neu ist lediglich der Gerichtsstand, der nun ein Geschworenenverfahren erlaubt. Die frühere Abweisung betraf lediglich die Zuständigkeit, nicht die Substanz der Klage.
Während der Rechtsstreit läuft, arbeitet Bungie weiter an Marathon. Der Release ist für 5. März 2026 geplant, inklusive einer offenen Beta vorab.
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