Microsofts Game Pass lockt mit Blockbustern, doch die spektakulären Inhalte haben ihren Preis. Neue Enthüllungen zeigen, wie tief der Xbox-Konzern wirklich in die Tasche greift.
Microsofts Game Pass lockt mit Blockbustern, doch die spektakulären Inhalte haben ihren Preis. Neue Enthüllungen zeigen, wie tief der Xbox-Konzern wirklich in die Tasche greift.
Die Diskussionen rund um den Xbox Game Pass reißen nicht ab, zuletzt befeuert durch Massenentlassungen, Projektstreichungen und Studioschließungen bei Microsoft. Dabei steht immer wieder dieselbe Frage im Raum: Ist der Game Pass wirklich profitabel, oder ein teures Risiko?
Ein Blick hinter die Kulissen bringt nun neue Erkenntnisse. Wie aus dem LinkedIn-Profil von Iain MacIntyre, Senior Business Development Manager bei Xbox, hervorgeht, zahlt Microsoft für Game-Pass-Deals zwischen 50.000 und 50 Millionen US-Dollar, pro Spiel. MacIntyre war nach eigenen Angaben bereits an über 500 Deals beteiligt.
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Doch das ist offenbar nur die Spitze des Eisbergs. Bereits 2023 verriet Xbox-Chef Phil Spencer, dass Microsoft jährlich rund eine Milliarde US-Dollar ausgibt, um Spiele von Drittanbietern in den Game Pass zu holen. Und laut geleakten internen Mails im Rahmen des FTC-Verfahrens zur Activision-Blizzard-Übernahme kalkulierte das Unternehmen für manche Spiele sogar noch weit höhere Summen:
Dying Light 2: 50 Mio. $
Assassin’s Creed Mirage: 100 Mio. $
Star Wars Jedi: Survivor: satte 300 Mio. $
Solche Zahlen zeigen: Der Game Pass ist kein Schnäppchenprojekt, sondern ein milliardenschweres Unterfangen.
Kritik am Modell kam zuletzt etwa von Raphael Colantonio, dem Gründer der Dishonored-Macher Arkane. Er bezeichnete Game-Abos wie den Game Pass als „nicht nachhaltiges Modell“, das dem Markt schade. Auch in Verbindung mit dem massiven Stellenabbau bei Xbox wurde das Abo-Modell immer wieder infrage gestellt.
Doch Microsoft widerspricht, und bekräftigt die Rentabilität. Phil Spencer erklärte bereits im Dezember 2023:
„Wir haben mit dem Game Pass einen tragfähigen Dienst. Das heißt, dass er Geld einbringt.“
Auch Xbox-Insider Jez Corden und Branchenexperte Christopher Dring bestätigen: Selbst unter Berücksichtigung entgangener Verkäufe bei First-Party-Spielen sei der Game Pass profitabel.
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Trotz aller Kritik: Der Game Pass wächst weiter. Neue Zahlen aus den USA zeigen einen Abo-Zuwachs von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Mai 2025 überstieg der Umsatz erstmals 600 Millionen Dollar, allein in einem Monat.
Doch das hat seinen Preis , möglicherweise auch für die Spieler. Schon im Juli 2024 hatte Microsoft die Preise erhöht und das neue Standard-Modell eingeführt. Gerüchte über eine weitere Preiserhöhung kursieren bereits.
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