Die Entwicklung von The Elder Scrolls 6 und Fallout 5 stellt Bethesda Game Studios vor enorme Herausforderungen. Ein ehemaliger Lead Designer spricht über Erwartungsdruck, frühe Ankündigungen und eine mögliche jahrelange Wartezeit.
Die Entwicklung von The Elder Scrolls 6 und Fallout 5 stellt Bethesda Game Studios vor enorme Herausforderungen. Ein ehemaliger Lead Designer spricht über Erwartungsdruck, frühe Ankündigungen und eine mögliche jahrelange Wartezeit.
Nach dem Release von Starfield im Jahr 2023 und mehreren umfangreichen Updates richtet sich die Aufmerksamkeit bei Bethesda Game Studios zunehmend auf zwei große Marken. Während The Elder Scrolls 6 inzwischen Priorität im Studio genießt, bestätigte Todd Howard mehrfach, dass ein kleines Team parallel an Fallout 5 arbeitet - allerdings ohne kurzfristige Release-Perspektive.
Beide Projekte gelten als langfristige Vorhaben, deren Entwicklung stark vom Vermächtnis früherer Serienteile geprägt ist.
In einem Interview mit eSport Insider äußerte sich Nate Purkeypile, ehemaliger Lead Designer bei Bethesda, offen zur Situation rund um The Elder Scrolls 6. Seiner Einschätzung nach stehen die verantwortlichen Teams vor einem kaum lösbaren Problem:
Der anhaltende Erfolg von The Elder Scrolls 5: Skyrim habe die Messlatte derart hoch gelegt, dass selbst ein sehr gutes neues Spiel zwangsläufig enttäuschen könnte.
„Ja, und das hat definitiv dazu beigetragen, dass ich gegangen bin. Skyrim ist einfach eines der zehn besten Spiele aller Zeiten. Wie will man das noch übertreffen?“
Hat mittlerweile über 7 Jahre auf dem Buckel - der Teaser von der E3 2018:
Purkeypile betonte, dass selbst ein qualitativ ebenbürtiger Nachfolger nicht vor Gegenwind geschützt wäre. Die Erwartungshaltung sei inzwischen so extrem, dass negative Reaktionen fast unvermeidlich erscheinen.
„Aber selbst wenn es genauso gut ist, wie Skyrim es war, wird es trotzdem massenhaft Leute geben, die hasserfüllte Kommentare abfeuern. Ich bin sicher, dass es wieder Morddrohungen geben wird. All dieser Kram.“
Er beschreibt damit ein Klima, das für Entwickler zunehmend belastend sei und das langfristig Einfluss auf Personalentscheidungen habe.
Auch die frühe Enthüllung von The Elder Scrolls 6 im Jahr 2018 ordnet Purkeypile rückblickend ein. Seiner Aussage nach ging es Bethesda damals weniger um Marketing als vielmehr darum, die Community zu besänftigen.
„Ich bin immer davon ausgegangen, dass wir Starfield ankündigen würden, und da seit Skyrim schon so viel Zeit vergangen war, mussten wir sicherstellen, dass die Leute nicht einfach nur sauer auf uns sind.“
Er weist jedoch darauf hin, dass dieser Ansatz kostspielig sei:
„Diese Trailer sind nicht billig.“
https://2playerz.de/p/the-elder-scrolls-6-bleibt-den-game-awards-2025-fern-fans-sprechen-von-bethesda-mudigkeit
Gleichzeitig sieht der Ex-Designer auch positive Entwicklungen. Der wirtschaftliche Druck habe sich verändert - weg von starren Veröffentlichungsterminen, hin zu einem stärkeren Fokus auf Qualität.
„Ich denke, es gibt heute weniger wirtschaftlichen Druck, The Elder Scrolls 6 einfach zu einem festen Termin rauszubringen. Dafür aber mehr wirtschaftlichen Druck, wirklich sicherzustellen, dass es gut wird.“
Entscheidend sei dabei jedoch, transparent mit den Teams umzugehen und realistische Erwartungen zu setzen.
Obwohl Todd Howard Ende 2025 bestätigte, dass der Großteil des Studios mittlerweile an The Elder Scrolls 6 arbeitet, bleibt der Release-Zeitraum unklar.
Der gut vernetzte Insider Reece Reily alias Kiwi Talkz rät Spieler*innen, Hoffnungen auf einen baldigen Release zu dämpfen. Seinen Informationen zufolge sei frühestens 2028 mit dem Rollenspiel zu rechnen. Unter Umständen könne sich die Veröffentlichung sogar bis 2029 verschieben.
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