Der Start der Switch 2 war ein Paukenschlag. Und während sich Spieler weltweit in neue Abenteuer stürzen, wächst hinter den Kulissen jedoch die Unzufriedenheit und zwar bei jenen, die eigentlich für die Spiele sorgen sollen: den Entwicklern.
Der Start der Switch 2 war ein Paukenschlag. Und während sich Spieler weltweit in neue Abenteuer stürzen, wächst hinter den Kulissen jedoch die Unzufriedenheit und zwar bei jenen, die eigentlich für die Spiele sorgen sollen: den Entwicklern.
Bereits kurz nach dem Launch der Switch 2 hagelte es Kritik von kleineren Studios und Indie-Entwicklern. Der Grund? Nintendo scheint bei der Vergabe der begehrten Entwickler-Kits (Dev-Kits) eher selektiv und verschlossen vorzugehen. Wer keinen Zugang zum System bekommt, kann auch keine Spiele dafür entwickeln. Eine simple Logik, die derzeit für viel Frust sorgt.
Laut Industrie-Insider Nate the Hate hat sich die Situation in den letzten Wochen nicht verbessert - im Gegenteil: Die Kritik wird lauter. Besonders der Mangel an Planungssicherheit bereitet vielen Studios Kopfzerbrechen.
Was die Lage besonders pikant macht: Nicht nur kleine Newcomer oder Indie-Teams stehen auf der Warteliste. Auch langjährige Partnerstudios, die bereits für die Wii U oder Switch entwickelt haben, warten weiterhin auf ihr Dev-Kit. Das weckt Erinnerungen an einen geheimen Club, bei dem man zwar eingeladen wurde - aber keiner weiß, wo die Party stattfindet.
Insider berichten, dass Nintendo auf eine klare Vergabelogik verzichtet. Statt transparenter Kommunikation herrscht anscheinend das Prinzip: „Wir melden uns … irgendwann.“ Studios, die bereits vor Monaten ein Dev-Kit angefragt haben, wissen nicht einmal, ob oder wann sie mit der Entwicklung starten dürfen.
Die Konsequenzen liegen auf der Hand und in einigen Fällen leider auch auf Eis: Ohne Dev-Kit können viele Entwickler ihre Switch-2-Versionen weder umsetzen noch ankündigen. Einige Studios sollen geplante Reveals bereits nach hinten verschoben haben, was nicht nur für Frust, sondern auch für verpasste PR-Chancen sorgt.
Zwar hat Nintendo auf direkte Nachfragen reagiert, allerdings nur ausweichend. Eine öffentliche Stellungnahme oder Klarstellung zur Vergabepraxis der Dev-Kits blieb bislang aus.
Die Switch 2 verkauft sich wie geschnitten Brot, doch was hilft das, wenn viele Entwickler den Backofen nicht benutzen dürfen? Nintendo riskiert mit seiner geheimniskrämerischen Dev-Kit-Strategie nicht nur die Gunst kleiner Studios, sondern auch die Vielfalt im Spieleangebot. Wenn selbst erfahrene Partner keinen Zugang bekommen, stellt sich die Frage: Wer darf überhaupt mitspielen?
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