Steigende RAM-Preise setzen GPU-Hersteller unter Druck. Experten warnen vor massiven Preiserhöhungen bei Nvidia und AMD - mit möglichen Folgen für PS6 und die nächste Xbox sowie deren geplanten Release-Zeitraum.
Steigende RAM-Preise setzen GPU-Hersteller unter Druck. Experten warnen vor massiven Preiserhöhungen bei Nvidia und AMD - mit möglichen Folgen für PS6 und die nächste Xbox sowie deren geplanten Release-Zeitraum.
Schon seit Monaten mehren sich die Warnungen aus der Branche: Die anhaltenden Engpässe bei Arbeitsspeicher könnten früher oder später nicht nur den PC-Markt, sondern auch Konsolen empfindlich treffen.
Während Sony im aktuellen Geschäftsbericht betonte, man sei bei der PS5 bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2026 noch ausreichend mit Komponenten versorgt, wird die Lage bei Microsoft deutlich kritischer eingeschätzt. Analysten bringen insbesondere die Xbox Series X/S bereits mit einer möglichen weiteren Preisanhebung in Verbindung.
Doch die Auswirkungen der RAM-Krise könnten weit über die aktuelle Konsolengeneration hinausreichen und vor allem den GPU-Markt empfindlich erschüttern.
https://2playerz.de/p/xbox-series-x-und-s-neue-preiserhohung-durch-ram-knappheit-droht
Wie Newsis berichtet, sollen sowohl Nvidia als auch AMD konkrete Pläne verfolgen, die Preise für Consumer-Grafikkarten „deutlich“ anzuheben. Brancheninsider führen diesen Schritt direkt auf die explodierenden Speicherpreise im Hardware-Sektor zurück, die sich zunehmend auf die Produktionskosten auswirken.
Dabei soll es laut den Quellen nicht bei einer einzelnen Anpassung bleiben. Demnach plant AMD bereits kurzfristig erste Preiserhöhungen, während Nvidia im Februar nachziehen könnte. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 seien zusätzliche, schrittweise Anpassungen nicht ausgeschlossen.
Besonders ins Visier geraten dabei aktuelle und kommende High-End-Modelle. Genannt werden unter anderem Nvidias GeForce RTX 50-Serie sowie AMDs Radeon RX 9000-Serie, die schon jetzt preislich im oberen Segment angesiedelt sind. Laut Newsis könnte sich die Situation drastisch zuspitzen: So wird spekuliert, dass die RTX 5090, die ursprünglich mit einem UVP von 1.999 US-Dollar startete, im Laufe des Jahres sogar die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen könnte.
Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, hätte das nicht nur für PC-Spieler*innen massive Konsequenzen, sondern auch für die strategische Planung der Konsolenhersteller.
Denn sowohl bei der PS6 als auch bei der nächsten Xbox setzen Sony und Microsoft erneut auf maßgeschneiderte Hardware von AMD. Steigende Kosten für RAM und GPUs könnten somit direkt die Produktionskosten der kommenden Konsolengeneration beeinflussen.
Entsprechend wächst die Sorge, dass die neuen Systeme deutlich teurer ausfallen könnten als ursprünglich kalkuliert. Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch eine Aussage von Nvidia-CEO Jensen Huang, der darauf hinwies, dass die nächste Generation von KI-Systemen „100-mal mehr Rechenleistung“ benötigen werde als bisherige Modelle. Da KI-Unternehmen weiterhin enorme Mengen an Hardware aufkaufen, rechnen Experten nicht mit einer schnellen Entspannung der Lage.
https://2playerz.de/p/steigende-speicherpreise-konnten-ps6-xbox-next-und-steam-machine-verzogern
Ein Bericht von Insider Gaming zeichnet vor diesem Hintergrund ein eher düsteres Szenario. Zwar könnten Sony und Microsoft die steigenden Produktionskosten theoretisch an die Endkunden weitergeben, doch gerade Konsolen leben traditionell von einem möglichst attraktiven Einstiegspreis.
Um diesen Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren, sollen beide Unternehmen intern auch über eine Verschiebung der nächsten Konsolengeneration nachdenken. Statt eines Launches im Zeitraum 2027 oder 2028 könnte sich die Veröffentlichung weiter nach hinten verschieben. Die Hoffnung: Bis dahin bauen RAM-Hersteller ihre Produktionskapazitäten aus, wodurch sich Angebot und Preise wieder stabilisieren könnten.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben