Mit Digimon Story: Time Stranger feierte die Reihe ihr Comeback nach zehn Jahren. Nach achtjähriger Entwicklung äußern sich die Verantwortlichen nun zur Zukunft der Serie und machen Fans Hoffnung auf schnellere Nachfolger.
Mit Digimon Story: Time Stranger feierte die Reihe ihr Comeback nach zehn Jahren. Nach achtjähriger Entwicklung äußern sich die Verantwortlichen nun zur Zukunft der Serie und machen Fans Hoffnung auf schnellere Nachfolger.
Im vergangenen Oktober veröffentlichte Bandai Namco mit Digimon Story: Time Stranger den ersten eigenständigen Serienneuzugang seit rund zehn Jahren. Die ungewöhnlich lange Entwicklungszeit von acht Jahren sorgte im Vorfeld für hohe Erwartungen, zahlte sich am Ende jedoch aus. Das Rollenspiel wurde von Fans und Presse positiv aufgenommen und entwickelte sich zum bislang am schnellsten verkauften Teil der Reihe.
Gleichzeitig weckte der lange Produktionszyklus auch Sorgen innerhalb der Community. Viele Spieler*innen befürchteten, erneut über Jahre auf den nächsten Ableger warten zu müssen. In einem aktuellen Interview mit dem japanischen Magazin 4Gamer nahmen die Entwickler nun Stellung zu genau diesen Bedenken.
Produzent Ryosuke Hara zeigte Verständnis für die Sorgen der Fans, machte jedoch deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen inzwischen verändert hätten.
„Dieses Mal hat es acht Jahre gedauert, aber das Digimon-Team wächst nun allmählich. Es arbeitet daran, eine Struktur aufzubauen, die uns ein nachhaltiges Wachstum ermöglicht“, erklärte Hara.
Damit deutet der Produzent an, dass künftige Projekte effizienter umgesetzt werden sollen. Ziel sei es, nicht nur schneller neue Spiele zu entwickeln, sondern auch langfristig eine stabilere Entwicklungsbasis für die Marke zu schaffen.
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Darüber hinaus sprach Hara über die strategische Ausrichtung der gesamten Marke Digimon.
„Wir legen derzeit großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Toei Animation und anderen verbundenen Unternehmen, wenn es um Digimon-Inhalte geht. Durch diese Bemühungen wollen wir die IP als Ganzes weiterentwickeln und gleichzeitig weiterhin in Spiele investieren“, so der Produzent.
Diese Aussagen lassen darauf schließen, dass Digimon künftig stärker vernetzt gedacht wird. Videospiele sollen dabei weiterhin eine zentrale Rolle spielen, eingebettet in eine breiter aufgestellte Markenstrategie.
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Auch Game Director Yusuke Tomono meldete sich zu Wort und erklärte, dass Time Stranger bewusst als Titel konzipiert worden sei, um neue Spieler*innen für die Digiwelt zu begeistern. Für kommende Projekte plane das Team erneut, bekannte Strukturen aufzubrechen. Denkbar seien unter anderem Spiele, die sich explizit als Einstiegspunkt für komplette Neulinge eignen.
Die Entwickler machten deutlich, dass Stillstand keine Option sei. Vielmehr wolle man mit neuen Konzepten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Digimon langfristig breiter aufstellen. Ob dieser Kurs aufgeht, wird sich mit den kommenden Projekten zeigen.
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