Nach neuen Aussagen von Pearl Abyss stellt Crimson Desert klar: Trotz epischer Bosskämpfe wird es kein Soulslike. Statt Frust setzt das Open-World-Abenteuer auf Freiheit, Vorbereitung und ein hochkomplexes Echtzeit-Wettersystem.
Nach neuen Aussagen von Pearl Abyss stellt Crimson Desert klar: Trotz epischer Bosskämpfe wird es kein Soulslike. Statt Frust setzt das Open-World-Abenteuer auf Freiheit, Vorbereitung und ein hochkomplexes Echtzeit-Wettersystem.
Spätestens seit den ersten Gameplay-Einblicken wird Crimson Desert regelmäßig mit Elden Ring verglichen. Gewaltige Kreaturen, cineastische Inszenierung und spektakuläre Arenen ließen viele direkt an ein Soulslike denken.
Laut Pearl Abyss greift dieser Vergleich jedoch zu kurz. In einem Podcast stellte Marketing- und PR-Director Will Powers klar, dass die Präsentation zwar von großen Genre-Vertretern inspiriert sei - spielerisch gehe man aber bewusst einen anderen Weg. Anspruchsvoll ja, gnadenlos frustrierend nein.
Ein zentraler Unterschied liegt in der Struktur des Spielfortschritts. Klassische Progressionsblockaden, bei denen ihr nur durch perfektes Spielen weiterkommt, sollen vermieden werden.
„Es gibt keine Fortschrittsbarrieren im Sinne von: ‚Ich muss einfach nur besser werden, um das zu schaffen.‘“
Sollte euch ein Boss auf dem Hauptpfad Probleme bereiten, zwingt euch das Spiel nicht zum ständigen Wiederholen. Stattdessen könnt ihr ausweichen, Nebenaktivitäten erledigen, eure Ausrüstung verbessern oder andere Wege finden, um stärker zurückzukehren.
Powers betont: In der offenen Welt von Pywel sollt ihr nie das Gefühl haben, komplett festzustecken.
https://2playerz.de/p/crimson-desert-11-minuten-gameplay-und-bosskampf
Auch im Kampfsystem grenzt sich das Spiel klar vom Souls-Subgenre ab. Während Soulslikes stark auf Timing, minimale Ausweichfenster und defensive Präzision setzen, verfolgt Crimson Desert eine offensivere Philosophie.
„Dieses Spiel ist viel stärker combo-orientiert, und man bestimmt gewissermaßen selbst das Tempo des Kampfes.“
Skill-Checks existieren zwar, doch ihr könnt euch gezielt vorbereiten: Buffs durch Nahrung und Lager, zusätzliche Verbrauchsgegenstände oder sogar Wiederbelebungs-Items sollen schwierige Kämpfe zugänglicher machen.
Oder wie Powers es zusammenfasst:
„Bedeutet das, dass das Spiel einfach ist? Auf gar keinen Fall.“

Zuvor war im PSN-Store von einem anpassbaren Schwierigkeitsgrad die Rede (wir berichteten), diese Info ist mittlerweile entfernt worden.
Ein weiteres Kernelement ist das umfangreiche Wettersystem. Dieses basiert nicht nur auf Zufall, sondern auf mehreren simulierten Faktoren: Temperatur, Höhenlage, Wind, Niederschlag sowie Tageszeit greifen ineinander.
„Alles passiert in Echtzeit.“
Möglich wird das durch die hauseigene Engine, die sämtliche Wetter- und Lichteffekte dynamisch berechnet. Dadurch kann derselbe Bosskampf unter völlig unterschiedlichen Bedingungen stattfinden, von klarem Himmel bis zu dichtem Schneesturm.
Das führte laut Powers sogar dazu, dass Demo-Präsentationen nie identisch abliefen und Zuschauer*innen Grafikveränderungen vermuteten, obwohl lediglich Beleuchtung und Wetter variierten.
https://2playerz.de/p/crimson-desert-bleibt-premium-keine-mikrotransaktionen-geplant
Ergänzend bestätigte das Studio einen vollständig simulierten Tag-und-Nacht-Wechsel. Dieser beeinflusst zwar kaum die Spielmechanik, verstärkt jedoch Atmosphäre und Glaubwürdigkeit der Welt.
Zwischensequenzen und Bosskämpfe werden dabei stets in Echtzeit gerendert - abhängig davon, wann ihr sie erlebt. So entstehen unterschiedliche Stimmungen, die jede Begegnung visuell einzigartig machen sollen.
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