Das Late-Spawn-System von ARC Raiders sorgt für Frust in der Community. Embark Studios erklärt nun, warum Spieler oft mitten im Raid starten, welche Vorteile das haben kann und weshalb das System trotz Kritik vorerst bestehen bleibt.
Das Late-Spawn-System von ARC Raiders sorgt regelmäßig für Frust: Spieler*innen starten mitten im Raid und haben kaum noch Zeit für ihre Ziele. Embark Studios erklärt nun, warum die umstrittene Mechanik trotzdem bleiben soll.
Später Einstieg, kurze Zeit - und viel Frust
Wer in ARC Raiders einloggt, landet nicht immer zu Beginn eines Raids. Stattdessen wirft das Spiel viele Raider mitten ins Geschehen, oft mit nur noch 17 bis 25 Minuten Restzeit. Für viele Spieler*innen fühlt sich das an, als würde man zu spät zu einer Party kommen, bei der der Kuchen schon gegessen ist.
Designchef Virgil Watkins weiß um den Ärger. Gerade wenn geplante Routen, Quests oder Beutezüge plötzlich zeitlich nicht mehr machbar sind, brechen viele Spieler*innen ihre Session frühzeitig ab.
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Daten vs. Bauchgefühl
Intern wird das Late-Spawn-System laut Watkins intensiv diskutiert. Dabei prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite stehen Zahlen und Statistiken, auf der anderen das subjektive Spielerlebnis.
Aus Sicht vieler Raider fühlt sich ein später Einstieg schlicht unfair an. Doch Watkins betont, dass diese Wahrnehmung nicht das komplette Bild zeigt, zumindest nicht laut interner Auswertung.
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Warum Late-Joiner oft sogar profitieren
Überraschenderweise zeigen die Daten etwas anderes: Spieler, die spät in einen Raid einsteigen, schneiden wirtschaftlich häufig besser ab als erwartet. Der Grund? Gegen Ende einer Session wird es meist ruhiger.
Frühere Gefechte sind vorbei, starke Gegner wurden bereits erledigt und wertvolle Überreste liegen noch herum. Große Drohnen, lohnende Areale und übrig gebliebene Beute sind für Late-Joiner oft leichter erreichbar als für Spieler*innen, die sich durch die volle Anfangsphase kämpfen müssen.
Diese Erkenntnis habe selbst das Team überrascht und gezeigt, dass Frust und tatsächlicher Nutzen nicht immer Hand in Hand gehen.
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Wie es mit dem System weitergeht
Trotzdem ist das Thema für Embark Studios noch nicht abgeschlossen. Das Late-Spawn-System wird weiter beobachtet und analysiert. Ziel sei es, den Spagat zwischen Design-Idee und Spielkomfort besser hinzubekommen, ohne den Kern des Extraction-Gameplays zu verwässern.
Ob das langfristig Anpassungen, klarere Kommunikation oder sanfte Tweaks bedeutet, bleibt offen, das letzte Wort ist hier definitiv noch nicht gesprochen.
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Was bedeutet das für ARC Raiders?
Das Late-Spawn-System bleibt vorerst ein fester Bestandteil von ARC Raiders. Auch wenn es sich manchmal unfair anfühlt, verfolgt Embark damit bewusst ein Designziel, und setzt darauf, dass Spieler*innen lernen, die Mechanik für sich zu nutzen.
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