Nach dem desaströsen Start von MindsEye gerät Build A Rocket Boy erneut in die Schlagzeilen. Ein Co-CEO des Studios soll einen bekannten YouTuber über Discord eingeschüchtert haben, inklusive rechtlicher Drohungen.
Nach dem desaströsen Start von MindsEye gerät Build A Rocket Boy erneut in die Schlagzeilen. Ein Co-CEO des Studios soll einen bekannten YouTuber über Discord eingeschüchtert haben, inklusive rechtlicher Drohungen.
Bereits im vergangenen Jahr sorgte MindsEye für Negativrekorde und galt schnell als das am schlechtesten bewertete Spiel seines Release-Jahres. Die problematische Entwicklungsgeschichte sowie interne Kontroversen schadeten dem Projekt zusätzlich - so sehr, dass selbst Publisher IO Interactive öffentlich an weiteren Veröffentlichungen zweifelte.
Mehr als ein halbes Jahr später rückt der Titel nun erneut ins Rampenlicht - diesmal nicht wegen spielerischer Inhalte, sondern aufgrund eines brisanten Vorfalls rund um die Studioführung.
Im Zentrum der aktuellen Debatte steht Mark Gerhard, Co-CEO von Build A Rocket Boy. Der Manager soll einen bekannten Content Creator direkt über Discord kontaktiert und dabei rechtliche Konsequenzen angedroht haben. Betroffen ist der YouTuber Cyber Boi, der sich zuvor in einem Video kritisch mit Leaks und der Rolle von Leslie Benzies beschäftigt hatte.
Kurz nach Veröffentlichung des Videos erhielt Cyber Boi eine private Nachricht, die faktisch als Unterlassungsaufforderung formuliert war. Darin wurde ihm unter anderem Medienmanipulation, Spionage sowie Sabotage des Studios vorgeworfen.
„Dieses Schreiben stellt eine formelle Aufforderung zur Unterlassung dar. Bei Nichtbefolgung werden weitere rechtliche Schritte eingeleitet.“

Besonders pikant: Der Vorfall dreht sich ausgerechnet um Leslie Benzies, den ehemaligen Präsidenten von Rockstar Games, dessen Beteiligung an MindsEye lange Zeit als großes Qualitätsversprechen galt. Viele Beobachter hatten gehofft, dass das Debütprojekt von Build A Rocket Boy den Grundstein für ein neues Studio mit AAA-Ambitionen legen würde.
Stattdessen reiht sich nun eine weitere Kontroverse an die nächste und rückt erneut die Führungsstruktur des Studios in ein kritisches Licht.
https://2playerz.de/p/mindseye-von-build-a-rocket-boy-nach-launch-weiterhin-kritik-an-fuhrungsstil
Nach dem Kontakt durch den Co-CEO entfernte Cyber Boi sein Video zwar zügig von der Plattform, doch die Diskussion um den Umgang des Studios mit Kritik ist damit keineswegs beendet. Vor allem die Wahl von Discord als Kommunikationsweg sorgt für Kopfschütteln in der Community, da übliche juristische Schritte bewusst umgangen worden zu sein scheinen.
Zudem ist dies nicht der erste Vorfall, bei dem Mark Gerhard durch problematische Interaktionen auffällt - was die Zweifel am Krisenmanagement von Build A Rocket Boy weiter verstärkt.
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