Ubisoft treibt seine Neuausrichtung weiter voran. Nach Projektstreichungen und Studioschließungen könnten laut Insidern bis 2028 bis zu 2.400 weitere Arbeitsplätze entfallen - mit spürbaren Folgen für Mitarbeiter und Investoren.
Ubisoft treibt seine Neuausrichtung weiter voran. Nach Projektstreichungen und Studioschließungen könnten laut Insidern bis 2028 bis zu 2.400 weitere Arbeitsplätze entfallen - mit spürbaren Folgen für Mitarbeiter und Investoren.
In der aktuellenWoche kündigte Ubisoft eine strategische Neuausrichtung an, die mit umfassenden Sparmaßnahmen einhergeht. Diese führten nicht nur zur Einstellung von insgesamt sechs Projekten (darunter auch das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time), sondern auch zur Schließung der Studios in Halifax und Stockholm. Da Ubisoft in den kommenden zwei Jahren zusätzlich rund 200 Millionen Euro an Fixkosten einsparen will, rechnen Branchenbeobachter mit weiteren Entlassungen.
Offiziell spricht Ubisoft von der „dritten und letzten Phase“ der Kostensenkungen, die bis März 2028 abgeschlossen sein soll. Ein Bericht von Insider Gaming zeichnet jedoch ein deutlich düsteres Bild.
https://2playerz.de/p/ubisoft-stellt-sich-neu-auf-creative-houses-projektstreichungen-und-milliarden-ziele
Laut Insider Gaming könnten im schlimmsten Fall 2.000 oder mehr Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Ubisoft befindet sich aktuell noch in der zweiten Phase der Sparmaßnahmen, die bereits vor vier Jahren gestartet wurde. Ziel war es ursprünglich, 300 Millionen Euro einzusparen.
Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht das Ausmaß: Im September 2022 beschäftigte Ubisoft noch 20.729 Mitarbeiter. Bis September 2025 schrumpfte die Belegschaft um 3.632 Stellen auf 17.097 Mitarbeiter. In dieser zweiten Phase wurden unter anderem die Studios in London, Osaka, San Francisco und Leamington geschlossen.
Die Kollegen von Insider Gaming schreiben dazu:
„Es braucht also kein Genie, um zu erkennen, dass zusätzliche Einsparungen von 200 Millionen Euro zu weiteren Studioschließungen und Entlassungen führen werden. Ubisofts dritte Sparrunde entspricht etwa zwei Dritteln der zweiten.“
Weiter heißt es:
„Wenn diese 3.632 Stellen gekostet hat und man von ähnlichen Verhältnissen ausgeht, lässt sich berechnen, dass die nächste Runde bis Ende März 2028 rund 2.400 weitere Arbeitsplätze kosten könnte.“
Im Gegensatz zu Unternehmen wie Microsoft, die bei Sparprogrammen teils tausende Stellen auf einmal abbauen, verfolgt Ubisoft offenbar eine andere Strategie. Statt groß angelegter Massenentlassungen setzt man auf kleinere, aber regelmäßige Einschnitte. Auf diese Weise sollen besonders negative Schlagzeilen vermieden werden, bei denen tausende Mitarbeiter zeitgleich ihren Job verlieren.
Diese Taktik konnte jedoch zumindest kurzfristig nicht verhindern, dass das Vertrauen der Investoren weiter erodierte.
https://2playerz.de/p/ubisoft-startet-sparmassnahmen-und-umstrukturierung-aktie-sturzt-ab
Die Ankündigung der Neuausrichtung wirkte sich massiv auf den Aktienkurs aus. Bereits am Morgen nach der Bekanntgabe verlor die Ubisoft-Aktie über 30 Prozent an Wert. Dieser Abwärtstrend setzte sich im weiteren Tagesverlauf fort, bis das Papier zwischenzeitlich auf einen historischen Tiefstand von rund vier Euro fiel.
Damit steht Ubisoft nicht nur vor großen strukturellen Herausforderungen, sondern auch unter erheblichem wirtschaftlichem und öffentlichem Druck.
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