Paul Douglas, Mitbegründer von Tomb Raider, enthüllt, dass Core Design von Victor Interactive Software aufgefordert wurde, Lara Croft für Japan anzupassen. Die Änderungen betrafen vor allem Manga-inspirierte Gesichtsmerkmale.
Paul Douglas, Mitbegründer von Tomb Raider, enthüllt, dass Core Design von Victor Interactive Software aufgefordert wurde, Lara Croft für Japan anzupassen. Die Änderungen betrafen vor allem Manga-inspirierte Gesichtsmerkmale.
Laut Paul Douglas wurde das Team von Core Design während der Entwicklung von Tomb Raider von Publisher Victor Interactive Software gebeten, Lara Croft an den japanischen Markt anzupassen. Die Sorge war, dass das westliche Charakterdesign dort „nicht gut ankommen“ würde.
Douglas erklärte auf BlueSky:
„Victor wollte, dass wir die In-Game-Lara ändern, um sie für ein japanisches Publikum attraktiver zu machen. Sie haben Beispiele im Manga-Stil per Fax geschickt.“
Victor wanted us to change in-game Lara to appeal more to a Japanese audience. Huge eyes/head etc. They faxed through examples really late in dev. Toby Gard really didn't want to alter Lara. As a compromise all that was changed was the manuals & guide. Not sure who did that render or illustrations.
— Paul Douglas (@cnhyv.bsky.social) 18. Januar 2026 um 18:33
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Douglas beschreibt, dass der Druck zur Anpassung „ziemlich spät in der Entwicklung“ kam. Der ursprüngliche Wunsch des Publishers war, das gesamte Modell von Lara zu ändern, inklusive In-Game- und Cutscene-Animationen. Die Forderung wurde dann Schritt für Schritt reduziert:
Erst: Alle In-Game- und Cutscene-Modelle
Dann: Nur In-Game
Dann: Nur Lara
Schließlich: Nur Laras Kopf
Douglas ergänzt, dass Toby Gard sich weigerte, wesentliche Änderungen vorzunehmen, und dass die Vorschläge letztlich nur in den Handbüchern und Guides zu finden waren. Die japanischen Designideen (große Augen und Manga-typische Proportionen) wurden also nie in den Spielen selbst umgesetzt.
Quite late in TR1 development, Victor (Core's publisher in Japan) decided our western character design wouldn't go down well there. So they faxed over some of their own designs - that we didn't implement.
— Paul Douglas (@cnhyv) February 18, 2021
This drawing from the Japanese manual is *perhaps* all that remains...
Laut Douglas (via X) hatten die Publisher wohl unterschätzt, wie aufwendig eine 3D-Modellanpassung damals gewesen wäre:
„Ich glaube, sie haben einfach gedacht, die Änderungen würden nur ein paar Tage Arbeit kosten. Es war ja noch die Anfangszeit von 3D.“
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