Ein Kapitel Videospielgeschichte endet. Tekken hat sein prägendstes Aushängeschild verloren: Katsuhiro Harada hat Bandai Namco nach mehr als 30 Jahren verlassen. Nun verabschiedete sich der langjährige Director der Prügelspiel-Ikone.
Ein Kapitel Videospielgeschichte endet. Tekken hat sein prägendstes Aushängeschild verloren: Katsuhiro Harada hat Bandai Namco nach mehr als 30 Jahren verlassen. Nun verabschiedete sich der langjährige Director der Prügelspiel-Ikone.
Über dreißig Jahre lang war Katsuhiro Harada untrennbar mit Tekken verbunden. Zwar legte ursprünglich Seiichi Ishii mit dem ersten Teil das Fundament, doch ab Tekken 3 (1997) übernahm Harada als Director das Ruder, und formte die Reihe zu einem der weltweit erfolgreichsten Fighting-Game-Franchises.
Umso größer war der Schock für Fans, als Harada Anfang Dezember seinen Abschied ankündigte. Seit dem Jahreswechsel ist es nun offiziell: Harada ist kein Teil mehr der Serie, die er über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.
Wie Insider Gaming berichtet, hat Harada nun auch online klare Fakten geschaffen. Seine Social-Media-Biografie auf X wurde radikal geändert. Wo früher Titel wie „Chief Producer“ und „Director“ standen, liest man jetzt nur noch:
„Ehemaliger Game Director und Chief Producer von Action und Kampfspielen.“
Kurz darauf folgte ein Statement, das viele Tekken-Fans schlucken ließ:
„Ich bin nicht länger ein Entwickler oder Schöpfer der TEKKEN-Serie. Harada_TEKKEN ist komplett gestorben.“
I’m no longer a developer / creator of the TEKKEN series.
— Katsuhiro Harada (@Harada_TEKKEN) December 31, 2025
Harada_TEKKEN is completely dead.
Ein drastischer, symbolischer Schnitt, und der endgültige Schlusspunkt unter seine Karriere bei Bandai Namco, die bereits 1994 begann.
Seinen Abschied hatte Harada bereits Anfang Dezember erklärt. Ausschlaggebend war vor allem das 30-jährige Jubiläum der Reihe, für ihn der passende Moment, um loszulassen.
„Mit dem 30. Jubiläum der Tekken-Serie – ein Meilenstein für ein Projekt, dem ich fast mein ganzes Leben gewidmet habe – fühlte sich dies wie der richtige Zeitpunkt an, dieses Kapitel zu schließen.“
Hinzu kamen persönliche Gründe, darunter Verluste im engen Umfeld, die seine Entscheidung zusätzlich bestärkten.
https://2playerz.de/p/tekken-veteran-katsuhiro-harada-kritisiert-ki-videos-kreativitat-lasst-sich-nicht-am-endergebnis-messen
Die Tekken-Community reagiert entsprechend emotional. Für viele ist eine Zukunft ohne Haradas direkte Art, seine legendäre Sonnenbrille und seine Nähe zu den Fans kaum vorstellbar. Andere nehmen es mit dem typischen Serienhumor:
„Heihachi ist viermal gestorben. Kazuya kam aus einem Vulkan zurück. Wir sehen uns in den nächsten Patch-Notes, Boss.“
Trotz dieser augenzwinkernden Hoffnung wirkt Harada entschlossen. Zwar wird er bei einigen bereits geplanten E-Sport-Events noch als Gast auftreten, doch seine aktive Zeit bei Bandai Namco ist endgültig vorbei. Wohin ihn sein Weg als Nächstes führt, bleibt offen.
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