Epic Games reagiert auf sinkendes Engagement und schwierige Marktbedingungen mit drastischen Maßnahmen. Über 1.000 Jobs fallen weg, während das Unternehmen gleichzeitig Milliardenprojekte neu ausrichtet.
Epic Games reagiert auf sinkendes Engagement und schwierige Marktbedingungen mit drastischen Maßnahmen. Über 1.000 Jobs fallen weg, während das Unternehmen gleichzeitig Milliardenprojekte neu ausrichtet.
Der US-Entwickler Epic Games hat erneut tiefgreifende Einschnitte angekündigt. Mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen verlieren ihren Job, begleitet von einem umfassenden Sparprogramm.
Als zentrale Ursache nennt das Unternehmen unter anderem den Rückgang des Engagements in Fortnite, der bereits im Jahr 2025 spürbar wurde. Zusätzlich sollen rund 500 Millionen US-Dollar eingespart werden - etwa durch geringere Marketingausgaben, weniger Outsourcing und das Einfrieren offener Stellen.
CEO Tim Sweeney sieht die Gründe nicht nur intern. Auch die gesamte Gaming-Industrie stehe vor Herausforderungen:
„Einige unserer Herausforderungen betreffen jedoch Epic ganz exklusiv. Obwohl Fortnite weiterhin eines der erfolgreichsten Spiele der Welt ist, hatten wir Schwierigkeiten, mit jeder Season die gewohnte Fortnite-Magie abzuliefern. Zudem befinden wir uns erst in einer frühen Phase der Rückkehr auf mobile Endgeräte und der Optimierung von Fortnite für die Milliarden Smartphones weltweit“
Neben branchentypischen Problemen wie schwächeren Konsolenverkäufen und wachsender Konkurrenz durch andere Medien sieht Sweeney also auch klare interne Baustellen.
Ein wichtiger Punkt: Die Entlassungen stehen laut Sweeney nicht im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz.
Der CEO betont:
„In dem Maße, in dem sie die Produktivität verbessert, wollen wir so viele großartige Entwickler wie möglich haben, die erstklassige Inhalte und Technologien entwickeln“
Damit widerspricht Epic aktiv der weit verbreiteten Annahme, dass KI zunehmend Jobs in der Spieleentwicklung ersetzt.
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Trotz der Einschnitte blickt Epic nach vorne. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Ziele:
Langfristig arbeitet das Unternehmen bereits an der Unreal Engine 6, die neue Maßstäbe setzen soll.
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Zum Abschluss macht Sweeney deutlich, wie ernst die Lage ist:
„Die heutigen Marktbedingungen sind die extremsten, die wir seit jenen frühen Tagen erlebt haben. Sie sind geprägt von massiven Umbrüchen in der Branche, die jedoch mit gewaltigen Chancen für jene Unternehmen einhergehen, die auf der anderen Seite als Gewinner hervorgehen“
„Genau das ist unser Ziel für unsere Spieler*innen. Wir streben danach, andere gleichgesinnte Entwickler der Branche auf diesem Weg mitzunehmen, um gemeinsam eine zunehmend offene und lebendige Zukunft der Unterhaltung aufzubauen.“
Die kommenden Monate dürften entscheidend dafür sein, ob Epic Games diesen Spagat zwischen Einsparungen und Innovation erfolgreich meistert.
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