Nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens verlässt Mitgründer Rob Runesson Embark Studios. Eine externe Untersuchung brachte kein eindeutiges Ergebnis - dennoch zieht das Studio Konsequenzen.
Nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens verlässt Mitgründer Rob Runesson Embark Studios. Eine externe Untersuchung brachte kein eindeutiges Ergebnis - dennoch zieht das Studio Konsequenzen.
Beim Entwicklerstudio Embark Studios kommt es zu einem personellen Einschnitt: Mitgründer und Chief Creative Officer Rob Runesson ist nicht länger Teil des Unternehmens.
Offiziell sprechen beide Seiten von einer einvernehmlichen Trennung.
Auslöser für die Entwicklung waren Anschuldigungen, die im März öffentlich wurden. Dabei ging es um mutmaßliches Fehlverhalten gegenüber einer bekannten Streamerin des Shooters The Finals.
Laut Darstellung der Vorwürfe soll sich die betroffene Person zunehmend unwohl gefühlt haben, sah jedoch aufgrund beruflicher Abhängigkeiten - etwa im Hinblick auf Reichweite und Einnahmen - keine Möglichkeit, sich klar dagegen zu stellen.
Nach Bekanntwerden der Situation reagierte das Studio mit einer externen Untersuchung durch eine Anwaltskanzlei.
Gegenüber IGN hieß es:
„Unsere Führungsebene wurde kürzlich über Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter informiert. Wir nehmen solche Angelegenheiten sehr ernst und haben umgehend eine externe Untersuchung eingeleitet. Die Untersuchung konnte die Vorwürfe nicht bestätigen, dennoch haben wir die Situation als nicht tragfähig bewertet und uns einvernehmlich von Rob getrennt.“
Trotz fehlender Bestätigung der Anschuldigungen entschied sich das Unternehmen also für Konsequenzen.
Die im Zentrum stehende Streamerin wollte sich öffentlich nicht detailliert äußern. Intern soll jedoch darauf hingewiesen worden sein, dass einige der verbreiteten Vorwürfe aus dem Kontext gerissen oder missverständlich dargestellt worden seien.
https://2playerz.de/p/embark-studios-plant-zwei-neue-spiele-eines-davon-soll-richtig-kantig-werden
Der Fall zeigt einmal mehr, wie komplex der Umgang mit sensiblen Vorwürfen in der Branche ist. Selbst ohne klare Beweislage können Situationen entstehen, in denen eine weitere Zusammenarbeit als problematisch gilt.
Für Embark Studios steht nun im Fokus, die Entwicklung von The Finals ohne weitere Turbulenzen fortzusetzen.
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