Die Xbox Series X/S starteten überraschend stark in die aktuelle Konsolengeneration, verloren aber schnell an Schwung. Neue Daten zeigen nun, wie entscheidend die ersten 18 Monate für den bisherigen Erfolg von Microsofts Konsolen waren.
Die Xbox Series X/S starteten überraschend stark in die aktuelle Konsolengeneration, verloren aber schnell an Schwung. Neue Daten zeigen nun, wie entscheidend die ersten 18 Monate für den bisherigen Erfolg von Microsofts Konsolen waren.
Rückblickend gelten die Xbox Series X/S als die bislang schwächsten Konsolen von Microsoft, zumindest was die Gesamtverkäufe angeht. Doch dieser Eindruck täuscht, wenn man auf den Anfang schaut. In den ersten Monaten nach dem Launch sah es so aus, als könnte Xbox ernsthaft zur PlayStation 5 aufschließen, trotz Lieferengpässen und Scalping-Problemen.
Neue Einblicke zeigen nun, dass sich fast die Hälfte aller bisher verkauften Konsolen bereits in den ersten 18 Monaten abgesetzt hat. Das entspricht mehr als 12 Millionen Einheiten, die in über 40 Ländern verkauft wurden. Ein beachtlicher Start, der damals große Hoffnungen weckte.
Besonders spannend ist diese Zahl im Kontext der aktuellen Lage. Denn neuesten Schätzungen zufolge liegen die Xbox Series X/S insgesamt bei unter 30 Millionen verkauften Einheiten. Schon 2024 ging Take-Two von rund 27 Millionen Konsolen aus – was bedeutet, dass das Wachstum danach massiv eingebrochen ist.
Laut späteren Berichten sollen im gesamten Jahr 2025 sogar nur noch rund eine Million Konsolen verkauft worden sein. Damit wird deutlich, wie stark der anfängliche Schwung nachgelassen hat und wie sehr sich der Fokus von Microsoft inzwischen verschoben hat.
Gerade zu Beginn der Generation glaubten viele Spieler*innen, dass Xbox ein echtes Comeback feiern könnte. Mark Stanley, ehemaliger Vice President für Global Expansion, Hardware & Studios Integration, bestätigte selbst, wie stark der Start verlief. Doch diese Dynamik ließ sich nicht halten.
Während Sony bereits im September 2022 über 25 Millionen verkaufte PS5-Konsolen meldete, geriet Xbox zunehmend ins Hintertreffen. Seitdem hat sich der Abstand nur weiter vergrößert, nicht zuletzt, weil Microsoft seine Strategie klar neu ausgerichtet hat.
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Statt alles auf Hardware zu setzen, fokussiert sich Microsoft inzwischen stärker auf Spiele, Services und Plattformen. Xbox soll überall stattfinden, auf Konsole, PC, Cloud und sogar bei der Konkurrenz. Die schwächeren Hardware-Zahlen passen damit zwar ins Bild, zeigen aber auch, wie stark sich der Markt verändert hat.
Die Xbox Series X/S bleiben damit ein interessantes Beispiel für einen Generationsstart voller Potenzial, der langfristig nicht gehalten werden konnte.
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