Mit Warlock: Dungeons & Dragons kündigt Wizards of the Coast ein neues Actionspiel an. Invoke Studios erklären, warum der Fokus auf einer einzelnen Klasse liegt, was die Magie besonders macht und wann erste Gameplay-Szenen folgen.
Mit Warlock: Dungeons & Dragons kündigt Wizards of the Coast ein neues Actionspiel an. Invoke Studios erklären, warum der Fokus auf einer einzelnen Klasse liegt, was die Magie besonders macht und wann erste Gameplay-Szenen folgen.
Auf den Game Awards 2025 enthüllte Wizards of the Coast mit Warlock: Dungeons & Dragons sein nächstes großes Videospielprojekt im bekannten Pen-&-Paper-Universum. Der düstere Trailer war atmosphärisch, ließ aber viele Fragen offen. Nun hat das Studio selbst nachgelegt.
Nach dem enormen Erfolg von Baldur’s Gate 3 scheint Wizards of the Coast bereit, neue Wege zu gehen. Statt erneut auf rundenbasierte Rollenspielkost zu setzen, erweitert Warlock: Dungeons & Dragons das Franchise um ein actionorientiertes Abenteuer.
Der Titel entsteht bei den hauseigenen Invoke Studios und ergänzt eine wachsende Reihe von D&D-Spielen, darunter auch das kürzlich angekündigte Projekt von Jedi: Survivor-Director Stig Asmussen. Ziel scheint es zu sein, Dungeons & Dragons langfristig als vielseitiges Universum zu etablieren, in dem verschiedenste Genres Platz finden.
Invoke Studios sitzen in Montreal und bestehen aus dem Team des früheren Tuque Games, das 2012 gegründet und später von Wizards of the Coast übernommen wurde. Laut Jeff Hattem, Vice President of Creative bei Invoke, arbeiten rund 180 Entwickler*innen am Projekt - viele davon mit jahrelanger Erfahrung im Action-Adventure-Bereich.
„Das liegt quasi in unserer DNA und ist unsere Kernkompetenz“, erklärt Hattem gegenüber Polygon. „Deshalb fühlte es sich richtig an, die D&D-Marke genau in diesen Bereich zu führen.“
Zuvor war das Studio für Dungeons & Dragons: Dark Alliance verantwortlich - ein ambitionierter Titel, der jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb und inzwischen aus den digitalen Stores entfernt wurde. Diese Erfahrung habe man bei Warlock bewusst verarbeitet.
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Im Gegensatz zu Dark Alliance verfolgt Warlock: Dungeons & Dragons einen deutlich fokussierteren Ansatz. Statt mehrere Klassen und Charaktere anzubieten, steht eine einzige Spielfigur im Mittelpunkt: die Warlock Kaatri, gespielt von Battlestar Galactica-Star Tricia Helfer.
„Wenn wir versuchen, alles abzudecken, was D&D bieten kann, wird es schnell zerstreut“, so Hattem. „Fokus ist extrem wichtig. Es geht darum, die spezifische Stärke dieses Spiels zu finden.“
Kaatri ist eine ehemalige Kriegerin und Waffenmeisterin, die übernatürliche Kräfte erlangt hat. Stilistisch orientiert sich das Team an Figuren wie Furiosa aus Mad Max: Fury Road oder Vanessa Ives aus Penny Dreadful - fernab klassischer Zauberer-Klischees.
Die Entscheidung für die Warlock-Klasse ist kein Zufall. Hattem beschreibt Warlocks als charismatische Persönlichkeiten, die selbst mächtigste Wesen davon überzeugen können, ihnen Kräfte zu verleihen.
„Was ist das für eine Person, die das kann?“, fragt Hattem. „Diese Erfahrung, ein Warlock zu werden, wollten wir spielerisch greifbar machen.“
Genau diese Frage prägt sowohl die Geschichte als auch das Gameplay von Warlock. Der Titel setzt auf dunkle Fantasy, moralische Grauzonen und Magie, die sich gefährlich und unberechenbar anfühlt, weit entfernt von „Gandalf mit spitzem Hut“, wie Hattem augenzwinkernd anmerkt.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal soll das Magiesystem werden. Während viele Actionspiele Zauber auf simple Geschosse oder Flächenangriffe reduzieren, verfolgt Invoke einen deutlich systemischeren Ansatz.
„Es gibt immer einen direkten Weg, Zauber einzusetzen“, erklärt Hattem. „Aber wir wollen, dass Spieler*innen kreativ denken.“
Zauber sollen nicht nur im Kampf, sondern auch für Umgebungsrätsel, Erkundung, Bewegung und das Entdecken von Geheimnissen genutzt werden können. Besonders stolz ist das Team auf Momente, in denen Spieler:innen Zauber auf unerwartete Weise kombinieren und Herausforderungen eigenständig lösen.
Obwohl Warlock tief im Dungeons & Dragons-Universum verwurzelt ist, soll der Einstieg auch für Neulinge problemlos möglich sein. Laut Hattem werden bekannte Orte und Figuren Fans auffallen, doch alles Notwendige werde im Spiel selbst erklärt.
„Alles, was man wissen muss, um das Spiel zu verstehen, wird einem beigebracht“, so Hattem.
Gleichzeitig profitiert Invoke von direktem Austausch mit dem D&D-Team bei Wizards of the Coast, bei voller kreativer Freiheit innerhalb des Projekts.
Und ein Detail liegt Hattem besonders am Herzen: die Monster. Vor allem der im Trailer gezeigte Death Kiss habe es ihm angetan.
„Ich kann es kaum erwarten zu zeigen, was wir da noch geplant haben.“
Warlock: Dungeons & Dragons befindet sich aktuell in Entwicklung für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Gameplay soll 2026 gezeigt werden, die Veröffentlichung ist für 2027 geplant.
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