Skull and Bones brauchte über ein Jahrzehnt, doch warum dauerte die Entwicklung so lange? Ex-AC3-Creative Director Alex Hutchinson deckt auf, was Ubisoft Singapore fast an seine Grenzen brachte und warum das Piraten-Abenteuer erst 2024 segelte.
Skull and Bones brauchte über ein Jahrzehnt, doch warum dauerte die Entwicklung so lange? Ex-AC3-Creative Director Alex Hutchinson deckt auf, was Ubisoft Singapore fast an seine Grenzen brachte und warum das Piraten-Abenteuer erst 2024 segelte.
Schon bei Assassin’s Creed 3 2012 tauchten erste Segel-Mechaniken auf – doch Ubisoft brauchte über zehn Jahre, um daraus Skull and Bones zu machen. Alex Hutchinson, ehemaliger Creative Director von AC3, nannte die lange Entwicklungsphase gegenüber PC Gamer schlicht „bizarre“:
„Es war seltsam zu sehen, dass im Prinzip die gleichen Dinge 14 Jahre später wieder ausgeliefert werden, die wir damals schon gemacht haben.“
Laut Hutchinson lag das Problem vor allem am Studio selbst. Ubisoft Singapore, gegründet 2008, hatte zuvor vor allem Support-Rollen übernommen:
„Sie waren ein Junior-Team. Sie wollten im Prinzip Black Flag mit World of Tanks oder World of Warships kreuzen. Aber sie hatten einfach nicht die Erfahrung dafür. Und sie hatten nicht mal Erfahrung, ein Assassin’s Creed-Spiel alleine zu machen, weil sie immer Co-Development gemacht haben. Dann ist das Ganze einfach außer Kontrolle geraten.“
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Hutchinson kritisierte zudem die Einstellung einiger französischer und kanadischer Entwickler, die nach Singapore geschickt wurden:
„Für viele der französischen oder kanadischen Entwickler war das ein Jahr Urlaub. Sie waren nicht da, um das Studio groß zu machen, sie dachten sich: ‚Cool, ein Jahr in Singapore arbeiten.‘ Ich glaube nicht, dass sie es ernst genommen haben. Man konnte nicht so viele Leute bekommen, der Talentpool war einfach zu klein.“
Skull and Bones wurde 2017 angekündigt, aber ursprünglich bereits 2013 als Erweiterung zu AC4: Black Flag geplant. Während der langen Entwicklung änderte sich die Richtung mehrfach, bevor das Spiel schließlich im Februar 2024 erschien. Hutchinson fasst zusammen:
„Ideen haben ein Zeitfenster, und deshalb versuchen wir diesmal, Dinge schneller umzusetzen. Sonst werden sie alt und langweilig.“
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Beim Release erhielt Skull and Bones gemischte Kritiken. Viele Spieler*innen bemängelten das eher langweilige Gameplay. Ubisoft-CEO Yves Guillemot verteidigte damals den Preis von 70 Dollar:
„Ihr werdet sehen, dass Skull and Bones ein vollwertiges Spiel ist. Es ist ein sehr großes Spiel, und wir glauben, dass die Leute erkennen werden, wie umfangreich und komplett dieses Spiel ist. Es ist wirklich ein vollwertiges Triple-… Quadruple-A-Spiel, das langfristig liefern wird.“
Skull and Bones ist auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC verfügbar.
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