Resident Evil Requiem überzeugt mit einem Metascore von 89 Punkten. Die Rückkehr nach Raccoon City, das Duo aus Leon und Grace sowie flexible Perspektiven sorgen für Begeisterung - trotz Kritik an Bosskämpfen und zweiter Spielhälfte.
Resident Evil Requiem überzeugt mit einem Metascore von 89 Punkten. Die Rückkehr nach Raccoon City, das Duo aus Leon und Grace sowie flexible Perspektiven sorgen für Begeisterung - trotz Kritik an Bosskämpfen und zweiter Spielhälfte.
Fast drei Jahrzehnte nach den Ereignissen aus Resident Evil 3 führt Capcom die Hauptreihe wieder dorthin, wo alles begann: in die zerstörten Überreste von Raccoon City. Mit Resident Evil Requiem erscheint nun der neunte Hauptteil der Survival-Horror-Saga und die Erwartungen sind entsprechend hoch.
Im Zentrum stehen zwei spielerisch klar getrennte Figuren. Leon S. Kennedy übernimmt die actionbetonte Rolle, während Grace Ashcroft, Tochter der „Outbreak“-Protagonistin Alyssa Ashcroft, für die klassischen Horror-Sequenzen zuständig ist. Grace arbeitet als FBI-Analystin und bewegt sich deutlich verletzlicher durch die düsteren Abschnitte, ohne dabei wehrlos zu wirken.
Dieses bewusste Nebeneinander zweier Spielstile soll laut Entwickler*innen eine emotionale „Achterbahnfahrt“ erzeugen - und genau hier setzt die internationale Kritik an.
Mit aktuell 111 Reviews erreicht das Spiel einen Metascore von 88 Punkten. Damit übertrifft Requiem sowohl Resident Evil Village mit 84 Punkten als auch Resident Evil 7: Biohazard, das auf 86 Punkte kam.
Besonders häufig gelobt wird das Duo-Konzept. Die Wechsel zwischen Graces nervenaufreibenden Horrorpassagen und Leons druckvollen Gefechten sorgen laut Kritikern für Dynamik und Abwechslung. Auch die Atmosphäre gilt als große Stärke: Die zerstörte Metropole wird als beklemmend, trostlos und visuell beeindruckend beschrieben. Lichteffekte und explizite Gore-Details setzen laut mehreren Testern neue Maßstäbe innerhalb der Reihe.
Hinzu kommt eine spürbar weiterentwickelte KI der Zombies. Die Gegner reagieren variabler, nutzen Hindernisse, stolpern über Möbel oder versuchen gezielt, Spieler*innen einzukesseln. Dadurch entsteht eine konstante Anspannung, die besonders in Graces Abschnitten für intensiven Horror sorgt.
Ein weiterer Pluspunkt: Das komplette Abenteuer lässt sich wahlweise aus der Ego- oder Third-Person-Perspektive erleben - eine Entscheidung, die in den Reviews fast durchweg positiv hervorgehoben wird.
https://2playerz.de/p/resident-evil-requiem-dlc-angeblich-weit-fortgeschritten-fokus-auf-alyssa-ashcroft
So geschlossen das Lob in der ersten Spielhälfte ausfällt, so differenzierter wird der Ton gegen Ende. Mehrere Tester*innen bemängeln, dass das Gleichgewicht zugunsten von Action kippt. Leons Dominanz untergräbt laut Kritikern teilweise das zuvor aufgebaute Horror-Gefühl.
Auch die Bosskämpfe gelten nicht als Höhepunkte. Einige Reviews sprechen von repetitiven oder wenig inspirierten Konfrontationen, die nicht das Niveau ikonischer Gegenspieler aus früheren Teilen erreichen.
Darüber hinaus wird stellenweise kritisiert, dass sich Capcom - insbesondere in Leons Kapiteln - stark auf Referenzen, Cameos und nostalgische Anspielungen verlässt, anstatt konsequent neue erzählerische Wege einzuschlagen. Das Finale wird von mehreren Stimmen als überhastet beschrieben und lasse offene Fragen zurück.
https://2playerz.de/p/resident-evil-requiem-alle-trophaen-achievements-bekannt-euer-weg-zur-platin
Besonders begeistert zeigt sich ComicBook mit der Höchstwertung 100/100 Punkten:
„Anstatt krampfhaft zu versuchen, das Rad komplett neu zu erfinden, schafft es der neunte Hauptteil der Saga, Resident Evil Requiem, alle Highlights der bisherigen Reihe perfekt miteinander zu verknüpfen.“
DualShockers vergibt 9 von 10 Punkten und schreibt:
„Resident Evil Requiem ist alles, was sich Fans von der nächsten Episode der Reihe wünschen könnten - und noch mehr. Das Spiel vollführt eine Gratwanderung zwischen Horror und Action, meistert diese Balance jedoch so perfekt, dass es eine nervenaufreibende und adrenalingeladene Erfahrung bietet, ganz egal, welche Art von Resident-Evil-Fan man ist.“
Etwas nüchterner fällt das Urteil von VGC mit 8 von 10 Punkten aus:
„Isoliert betrachtet ist Resident Evil Requiem fantastisch und ein wahrhaft brillanter Beitrag zur Hauptreihe“, wenngleich es „nicht ganz zur absoluten Spitze der Serie aufschließen“ könne.
Kritischer äußert sich Gamekult (7 von 10):
„Die Identität des Spiels wird manchmal unter einer Lawine aus Cameo-Auftritten, augenzwinkerndem Fan-Service und noch absurderen Twists als üblich begraben“, während „Qualität, Sorgfalt und Präzision spürbar nachlassen, je weiter das Abenteuer voranschreitet“.
Spieler*innen in Deutschland können die digitale Version von Resident Evil Requiem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 27. Februar 2026, pünktlich um Mitternacht starten. Die Veröffentlichung erfolgt für PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 zeitgleich.
Just a little longer now. Consult this map to see exactly when Resident Evil Requiem arrives to your chosen platform in your region. pic.twitter.com/Sd7Fh0GTgW
— Resident Evil (@RE_Games) February 25, 2026
Auf dem PC beginnt der globale Launch über Steam und den Epic Games Store erst um 6 Uhr morgens deutscher Zeit.
Wer vorbereitet sein möchte, kann den Preload bereits nutzen. Der Download schlägt mit rund 72 Gigabyte zu Buche - deutlich mehr als bei den direkten Vorgängern.
Es stehen die Standardausgabe sowie eine digitale Deluxe Edition mit zusätzlichen Kostümen und Skins zur Auswahl. Alternativ ist das Spiel auch klassisch im Handel erhältlich.
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