Nintendo warnt vor steigenden Speicherpreisen, die die Profitabilität der Nintendo Switch 2 gefährden könnten. Konzernpräsident Shuntaro Furukawa spricht über Risiken der globalen Speicherkrise.
Nintendo warnt vor steigenden Speicherpreisen, die die Profitabilität der Nintendo Switch 2 gefährden könnten. Konzernpräsident Shuntaro Furukawa spricht über Risiken der globalen Speicherkrise.
Nintendo sieht sich mit einer wachsenden wirtschaftlichen Herausforderung konfrontiert. Steigende Preise für Speicherchips könnten die Profitabilität der Nintendo Switch 2 langfristig unter Druck setzen, auch wenn der Konzern aktuell noch Entwarnung gibt.
Bereits Ende 2025 hatte Nintendo erklärt, die Preise der Switch 2 trotz der globalen Speicherknappheit nicht anheben zu wollen. Kurz darauf tauchten Berichte auf, laut denen Nintendo für Speicherbausteine bis zu 41 Prozent mehr zahlt als zuvor. Ein klares Warnsignal, das nun auch offiziell bestätigt wurde.
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Im Gespräch mit der japanischen Zeitung Kyoto Shimbun räumte Shuntaro Furukawa, Präsident von Nintendo, ein, dass sich die Situation künftig verschlechtern könnte. Die Profitabilität der Switch 2 hänge von vielen Faktoren ab. Aktuell habe die stark gestiegene Nachfrage nach Speicher, vor allem durch KI-Investitionen – noch keine direkten Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne.
Sollten jedoch Lieferengpässe und Preisschwankungen anhalten, könnten diese die Marge der Konsole spürbar belasten.
Auf die Frage nach möglichen Preiserhöhungen reagierte Furukawa ausweichend. Konkrete Aussagen wollte er nicht treffen. Stattdessen betonte er, dass Nintendo die Marktentwicklung genau beobachte und versuche, ein Gleichgewicht zwischen Produktionskosten, Verkaufspreisen und Kundenzufriedenheit zu halten, ähnlich wie zuvor bei den US-Zöllen.
Branchenanalyst*innen sehen dennoch steigende Konsolenpreise als realistisches Szenario. PlayStation und Xbox haben ihre Hardwarepreise zuletzt bereits angehoben. Die anhaltende DRAM-Krise könnte Nintendo früher oder später zu ähnlichen Schritten zwingen.
Das hätte womöglich auch Folgen für zukünftige Hardware-Varianten: Modelle wie eine Switch 2 OLED oder eine Lite-Version könnten später erscheinen als viele Fans hoffen.
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Noch bleibt Nintendo vorsichtig. Offiziell ist keine Preisänderung geplant, doch die Aussagen des Präsidenten machen deutlich: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten sich jederzeit zuspitzen. Die Switch 2 steht damit nicht nur spielerisch, sondern auch finanziell vor einer Bewährungsprobe.
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