Amazon Games zieht den Stecker: Der Onlinebetrieb von New World: Aeternum endet am 31. Januar 2027. Ein öffentliches Kaufangebot von Facepunch-Chef Alistair McFarlane sorgt dennoch für Diskussionen über eine mögliche Zukunft.
Amazon Games zieht den Stecker: Der Onlinebetrieb von New World: Aeternum endet am 31. Januar 2027. Ein öffentliches Kaufangebot von Facepunch-Chef Alistair McFarlane sorgt dennoch für Diskussionen über eine mögliche Zukunft.
Dass New World: Aeternum keine langfristige Zukunft mehr haben würde, zeichnete sich bereits seit Monaten ab. Schon vor rund drei Monaten erklärte Amazon Games, dass die Entwicklung neuer Inhalte für New World eingestellt wurde. Nun ist auch der konkrete Zeitpunkt bekannt, an dem die Server abgeschaltet werden.
Der Onlinebetrieb des MMOs endet offiziell am 31. Januar 2027. Damit bleibt der Titel noch knapp ein Jahr spielbar, bevor Aeternum endgültig offline geht.
Die Ankündigung der Serverabschaltung löste in den sozialen Netzwerken eine intensive Diskussion aus. Unerwartet meldete sich dabei Alistair McFarlane, Geschäftsführer des Studios Facepunch, das vor allem durch Rust und Garry’s Mod bekannt ist, zu Wort.
Über X veröffentlichte McFarlane eine kurze, aber viel diskutierte Nachricht:
25m, final offer @amazongames
— Alistair McFarlane (@Alistair_McF) January 15, 2026
„25m, Letztes Angebot.“
Ob es sich dabei um ein ernsthaftes Kaufangebot oder lediglich um ein symbolisches Statement handelt, ließ McFarlane offen. Entsprechend groß ist die Skepsis, zumal soziale Netzwerke kaum als formelle Plattform für Übernahmegespräche gelten.
Grundsätzlich wäre ein Verkauf nicht völlig abwegig. Erst kürzlich zeigte Amazon Games beim MOBA March of Giants, dass man durchaus bereit ist, einzelne Projekte abzugeben. In diesem Fall wechselte das Spiel samt Entwicklerteam zu Ubisoft.
Bei New World gestaltet sich die Lage jedoch komplizierter. Laut Wccftech dürfte ein nachhaltiger Weiterbetrieb schwierig sein, da ein Großteil des ursprünglichen Entwicklerteams nach der Entlassungswelle Ende 2025 nicht mehr bei Amazon beschäftigt ist.
https://2playerz.de/p/ubisoft-ubernimmt-amazon-games-montreal-team-ruckkehr-von-rainbow-six-sieges-direktor
Hinzu kommt die grundlegende Design-Philosophie von New World. Während Facepunch-Titel wie Rust stark auf nutzergenerierte Inhalte und Community-getriebenen Support setzen, ist New World auf einen kontinuierlichen Nachschub offizieller Inhalte ausgelegt.
Ob ein vergleichsweise kleinerer Spielerpool unter einer neuen Leitung ausreichen würde, um dieses Modell langfristig zu tragen, bleibt fraglich. Selbst bei einem Eigentümerwechsel wäre ein inhaltlicher Neustart mit erheblichen Herausforderungen verbunden.
https://2playerz.de/p/new-world-aeternum-verabschiedet-sich-server-2027-ein-fur-alle-mal-offline
Eine alternative Perspektive bieten Fanprojekte. Als historisches Beispiel gilt City of Heroes, dessen offizieller Betrieb 2012 eingestellt wurde. Jahre später tauchte der Servercode auf, wodurch mehrere private Server entstanden, darunter Homecoming, das später sogar eine offizielle Lizenz erhielt.
Ein ähnlicher Weg wäre für viele Fans von New World: Aeternum durchaus vorstellbar. Ob Amazon Games jedoch auf das mutmaßliche Angebot von Alistair McFarlane reagiert oder andere Lösungen in Betracht zieht, ist derzeit völlig offen.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Wir verwenden Cookies, um Ihr Browsing-Erlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Durch Klicken auf "Alle akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website erforderlich.
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren.
Diese Cookies werden verwendet, um Ihnen relevante Anzeigen zu zeigen.
Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben