Hazelight-Gründer Josef Fares nimmt Electronic Arts gegen anhaltende Kritik in Schutz. Der Game Director spricht über kreative Freiheit, Vertrauen und eine ungewöhnlich positive Publisher-Beziehung.
Hazelight-Gründer Josef Fares nimmt Electronic Arts gegen anhaltende Kritik in Schutz. Der Game Director spricht über kreative Freiheit, Vertrauen und eine ungewöhnlich positive Publisher-Beziehung.
Kaum ein Publisher polarisiert die Spielerschaft so stark wie Electronic Arts. Über Jahre hinweg sah sich das Unternehmen teils massiver Kritik ausgesetzt - von Monetarisierungsmodellen bis hin zu Studio-Schließungen. Doch nicht jeder aus der Branche teilt dieses Bild. Josef Fares, Creative Director von Hazelight Studios, stellt sich nun öffentlich gegen die pauschale Verurteilung von EA.
Im Gespräch mit The Games Business blickte Fares auf die Zusammenarbeit zwischen Hazelight und EA zurück und fand dabei überraschend deutliche Worte. Seinen Aussagen zufolge habe der Publisher stets verstanden, wie sein Studio arbeitet, und greife nicht in kreative Prozesse ein. Genau diese Zurückhaltung sei aus seiner Sicht ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Spielen wie It Takes Two oder Split Fiction.
Fares betonte, dass Fehler kein Alleinstellungsmerkmal von Electronic Arts seien. Jeder große Publisher habe im Laufe der Jahre Entscheidungen getroffen, die bei Spieler*innen für Unmut sorgten. Dennoch habe sich EA in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer Art Dauerbösewicht entwickelt. Warum ausgerechnet dieser Publisher stärker im Fokus stehe als Nintendo, Microsoft oder Sony, könne er persönlich nicht nachvollziehen.
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Besonders wichtig war Fares die Klarstellung, dass seine Aussagen kein PR-Manöver seien. Wäre die Zusammenarbeit problematisch, hätte er dies offen angesprochen. Stattdessen beschrieb er EA als Partner, der aus leidenschaftlichen Entwickler*innen bestehe, nicht aus anonymen Konzernmanagern. Für die Zukunft versicherte er zudem, dass Hazelight Studios weiterhin vollständig eigenständig arbeiten werde, unabhängig von äußeren Erwartungen.
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Ob Fares’ positive Einschätzung das angeschlagene Image von Electronic Arts nachhaltig verändern kann, bleibt fraglich. Vor allem der kürzlich beschlossene Verkauf des Publishers an einen saudischen Investor sorgt weiterhin für Diskussionen. Zwar steht formal noch die Zustimmung der Regulierungsbehörden aus, Branchenexperten rechnen jedoch mit keiner ernsthaften Hürde für den Abschluss des Deals.
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