Acht Jahre nach der Ankündigung von The Elder Scrolls 6 sind die Erwartungen höher denn je. Ein ehemaliger Bethesda-Veteran sieht Baldur’s Gate 3 als klares Vorbild, um moderne RPG-Spieler*innen zu überzeugen.
Acht Jahre nach der Ankündigung von The Elder Scrolls 6 sind die Erwartungen höher denn je. Ein ehemaliger Bethesda-Veteran sieht Baldur’s Gate 3 als klares Vorbild, um moderne RPG-Spieler*innen zu überzeugen.
Seit der kurzen Enthüllung von The Elder Scrolls 6 auf der E3 2018 warten Fans auf handfeste Informationen. In der Zwischenzeit haben Genregrößen wie Baldur’s Gate 3 die Messlatte für Rollenspiele deutlich angehoben - insbesondere, was Entscheidungsfreiheit und Konsequenzen betrifft.
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In einem Interview mit Press Box PR erklärte Bruce Nesmith, ehemaliger Executive und Lead Developer bei Bethesda, dass sich das Studio über Jahre von dynamischen, lebendigen Spielwelten entfernt habe.
Statt unvorhersehbarer Systeme habe man sich zunehmend an formale Designvorgaben und Erwartungen angepasst - mit problematischen Ergebnissen.
Laut Nesmith zeige sich diese Entwicklung besonders deutlich bei Starfield. Zwar bot das Sci-Fi-Rollenspiel riesige Planeten und zahlreiche Schauplätze, doch fehlten vielen Spieler*innen genau jene emergenten Momente und reaktiven Systeme, für die frühere Bethesda-Titel bekannt waren.
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Der enorme Erfolg von Baldur’s Gate 3 sei vor allem darauf zurückzuführen, dass nahezu jede Entscheidung spürbare Auswirkungen habe - auf die Spielwelt, den Verlauf der Geschichte und sogar das Ende. Genau diesen Ansatz müsse The Elder Scrolls 6 laut Nesmith übernehmen, um langfristig relevant zu bleiben.
„Schaut euch Baldur’s Gate 3 an und zieht daraus Lehren. Ein wesentlicher Grund für seinen Erfolg war, dass sich jede Entscheidung bedeutungsvoll anfühlte, weil sie den eigenen Spieldurchlauf spürbar verändert hat.“
Die anhaltende Popularität von Baldur’s Gate 3 zeigt, wie stark Wiederspielwert und Konsequenzen heute gewichtet werden. Selbst Studios wie CD Projekt Red orientieren sich inzwischen an Larians Designphilosophie. Für Bethesda könnte The Elder Scrolls 6 daher zum entscheidenden Wendepunkt werden.
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