Über 36 Jahre nach Start feiern Die Simpsons ihre 800. Episode. Showrunner Matt Selman spricht über die Zukunft der Kultserie und stellt klar, warum Fans wohl niemals ein klassisches Serienfinale erwarten dürfen.
Über 36 Jahre nach Start feiern Die Simpsons ihre 800. Episode. Showrunner Matt Selman spricht über die Zukunft der Kultserie und stellt klar, warum Fans wohl niemals ein klassisches Serienfinale erwarten dürfen.
Im Dezember 1989 lief die erste eigenständige Folge von Die Simpsons beim US-Sender Fox Broadcasting Company. Mehr als 36 Jahre später erreichte die Kultserie nun einen historischen Meilenstein: Am gestrigen Abend wurde in den USA tatsächlich die 800. Episode ausgestrahlt - Staffel 37, Folge 14.
Damit bleiben Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie nicht nur die beständigste Familie der amerikanischen Primetime, sondern stellen zugleich die am längsten laufende Sitcom der TV-Geschichte dar. Und ein Ende scheint weiterhin nicht geplant zu sein.

Ursprünglich sahen die Simpsons mal so aus
Showrunner Matt Selman stellte im Gespräch mit TheWrap klar, dass selbst die 800-Folgen-Marke kein Anlass sei, über den Ruhestand nachzudenken.
„Wir haben vor etwa anderthalb Jahren eine Folge gemacht, die wie eine Parodie auf ein Serienfinale war. Wir haben jedes erdenkliche Konzept für ein Serienfinale in diese eine Show gepackt. Das war gewissermaßen meine Art zu sagen, dass wir niemals ein echtes Serienfinale machen werden.“
„Wir haben mitten in der laufenden Serie ein Finale produziert, das sich über all die Ideen lustig gemacht hat, wie man Dinge abschließt oder beendet.“
Gemeint ist die Episode „Barts Geburtstag“ aus Staffel 36, die bereits augenzwinkernd mit typischen Abschluss-Klischees spielte.
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Warum funktioniert die Serie auch nach fast vier Jahrzehnten noch? Laut Selman liegt die Antwort paradoxerweise in der konsequenten Verweigerung echter Entwicklung.
„Die Serie soll sich nicht verändern. Die Charaktere werden jede Woche zurückgesetzt. Es ist wie ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘, aber sie wissen es nicht - und sie sterben nicht so oft.“
Sollte die Serie eines Tages doch enden, wäre laut Selman kein großes Finale geplant:
„Falls die Serie jemals enden sollte, gäbe es kein Finale; es wäre einfach eine normale Folge mit der Familie. Vielleicht hier und da ein kleines Easter Egg, aber kein ‚Ich werde diesen Ort vermissen‘.“
Dauerhafte Veränderungen seien ohnehin selten:
„Wir haben eigentlich keine ‚Serien-Bibel‘. Nur ein paar Dinge sind wirklich beständig geblieben - dass Lisa Vegetarierin ist, Patty lesbisch ist oder Maude Flanders tot ist […]. Aber die meisten anderen Tode, Jobwechsel und solcher Kram sind ziemlich fließend. Es ist wie beim Murmeltier-Tag.“
Auch das Intro ist immer ähnlich - aber nie gleich. Hier mal musikalisch, zum Song „Tik Tok" von Kesha.
Fans dürfen sich also auf viele weitere Abenteuer in Springfield einstellen. Erst im April vergangenen Jahres wurde die Serie bis Staffel 40 verlängert - womit selbst die magische Marke von 1.000 Episoden langfristig realistisch erscheint.
Hierzulande laufen neue Folgen weiterhin im Free-TV bei ProSieben. Wer ohne Werbeunterbrechungen schauen möchte, findet die ersten 36 Staffeln im Streaming-Archiv von Disney+.
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