Mit Control Resonant erfindet sich Remedy Entertainment neu: Statt Jesse Faden rückt Dylan in den Fokus, das Gameplay entwickelt sich klar zum Action-RPG. Creative Director Mikael Kasurinen erklärt, warum der Nachfolger grundlegend anders wird.
Mit Control Resonant erfindet sich Remedy Entertainment neu: Statt Jesse Faden rückt Dylan in den Fokus, das Gameplay entwickelt sich klar zum Action-RPG. Creative Director Mikael Kasurinen erklärt, warum der Nachfolger grundlegend anders wird.
Als Remedy Entertainment bei den Game Awards 2025 erstmals Control Resonant präsentierte, wurde schnell klar: Der Nachfolger zu Control (2019) soll nicht einfach an bestehende Strukturen anknüpfen. Das Projekt, das intern lange Zeit als „Control 2“ geführt wurde, schlägt bewusst einen anderen Kurs ein - sowohl erzählerisch als auch spielmechanisch.
Der erste Trailer ließ viele Fragen offen und sorgte eher für Verwirrung als für Klarheit. Nun hat Creative Director Mikael Kasurinen, der bereits das Original verantwortete, erstmals detailliert erklärt, wohin die Reise gehen soll.
Eine der einschneidendsten Änderungen betrifft die Hauptfigur. In Control Resonant steht nicht mehr Jesse Faden im Mittelpunkt. Stattdessen erleben Spieler*innen die Geschichte aus der Perspektive ihres Bruders Dylan Faden, angesiedelt sieben Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils.
Mit dem Protagonisten ändert sich auch der spielerische Ansatz. Zwar greift Dylan ebenfalls auf eine formwandelnde Waffe zurück (das sogenannte „Aberrant“), doch der Fokus verschiebt sich deutlich in Richtung direkter Nahkampf. Gleichzeitig rückt eine klassische Charakterentwicklung in den Vordergrund, was Kasurinen dazu veranlasst, das Spiel klar als Action-RPG einzuordnen.
„Control war ein großartiger erster Schritt. Jetzt sind wir bereit für einen weitaus größeren Sprung“, erklärt er im Gespräch mit dem Game Informer.
https://2playerz.de/p/control-resonant-dylan-faden-steht-vor-unmoglichen-entscheidungen-uber-das-schicksal-der-menschheit
Laut Kasurinen soll Control Resonant deutlich mehr spielerische Tiefe bieten als sein Vorgänger. Gemeint sind nicht nur neue Fähigkeiten, sondern echte Entscheidungen, die den Spielstil prägen. Spieler*innen sollen Builds entwickeln können, die sich klar voneinander unterscheiden und verschiedene Herangehensweisen erlauben.
„Es geht nicht nur darum, ein Genre zu betreten, das neu für uns ist, sondern herauszufinden, wie die Remedy-Interpretation davon aussieht“, so der Creative Director weiter.
Fortschritt soll sich spürbar anfühlen - nicht nur numerisch, sondern auch im Spielgefühl.
Auch beim Aufbau der Spielwelt geht Remedy neue Wege, ohne sich gängigen Trends zu unterwerfen. Statt der klaustrophobischen Gänge des Ältesten Hauses verschlägt es die Spieler*innen nun auf die Straßen von New York. Wer jedoch eine klassische Open World erwartet, liegt falsch.
Kasurinen betont ausdrücklich:
„Ich beschreibe dieses ‚Open-Ended‘-Spiel ausdrücklich nicht als Open-World.“
Stattdessen setzt das Studio auf weitläufigere Areale mit klarer Struktur, schneller Fortbewegung, verzerrten Umgebungen sowie übernatürlichen Fähigkeiten und Waffen.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verzahnung von Bewegung und Kampf. Nahkampf, Vorwärtsdynamik und paranormale Kräfte sollen nahtlos ineinandergreifen und ein Spielgefühl erzeugen, das sich klar von Genre-Kollegen abhebt.
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Trotz größerer Areale will Remedy Entertainment der eigenen Linie treu bleiben. Nebeninhalte sollen organisch in die Welt eingebettet sein und nicht als bloßes Füllmaterial wirken. Geheimnisse und Nebengeschichten werden fest mit dem sogenannten „Golden Path“, also der Hauptgeschichte, verwoben.
Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht weiterhin aus. Zuletzt kursierten Berichte über einen möglichen Release im zweiten Quartal 2026, doch Remedy stellte klar, dass es sich dabei um Spekulationen handelt. Offiziell bestätigt ist bislang lediglich, dass Control Resonant im Laufe des Jahres 2026 für PS5, Xbox Series X/S und den PC erscheinen soll.
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